Keine Rettungsgasse beim Unfall auf der Landshuter Allee, © Foto: Berufsfeuerwehr München

Unfall auf der Landshuter Allee – Fehlende Rettungsgasse erschwert Aufräumarbeiten

Im morgendlichen Berufsverkehr ereignete sich am Montag (16.07.18) auf der Landshuter Allee ein Verkehrsunfall. Besonders ärgerlich: Da keine Rettungsgasse gebildet wurde, wurden die Aufräumarbeiten erschwert.

 

Gegen 06:35 Uhr prallten am Montagmorgen ein Skoda und ein LKW auf der Landshuter Allee zusammen. Beide Fahrzeuge waren stadteinwärts unterwegs, als der PKW die Ausfahrt zur Dachauer Straße nehmen wollte. Er schätzte den Seitenabstand zum LKW falsch ein und streifte diesen. Durch den Zusammenstoß drehte sich der Skoda nach links, gegen die LKW-Front und wurde von dem ebenfalls bremsenden LKW einige Meter vorwärts geschoben. Beide Fahrzeuge kamen auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen.

 

Glimpflicher Ausgang

 

Aufgrund der Verformung der PKW-Karosserie musste die Feuerwehr das Dach aufschneiden, um den 38-jährigen Fahrer zu bergen. Er erlitt leichte Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

 

Bergungsarbeiten erschwert

 

Die komplette Sperrung dauerte bis ca. 07.40 Uhr. Es kam dazu zu Verkehrsbehinderungen. Die zur Unfallstelle eilenden Fahrzeuge konnten zunächst nur unter deutlich erschwerten Bedingungen anfahren, da durch die Fahrzeugführer keine Rettungsgasse gebildet wurde. In diesem Zusammenhang wird nochmals dringend darauf hingewiesen, sobald es zu Stauungen kommt (auch im Innenstadtbereich) eine Rettungsgasse zu bilden!

 

Keine Rettungsgasse beim Unfall auf der Landshuter Allee, © Foto: PPMUE