Unsere Karrieretipps für München und Umgebung

Immer wieder ist in diesen Tagen vom Fachkräftemangel die Rede und zahlreiche Unternehmen in der Region wünschen sich wieder mehr qualifizierten Nachwuchs. Dies lässt auf entsprechend gute Karrierechancen für junge Leute schließen, die den Arbeitsmarkt in diesen Jahren betreten. Doch worauf ist zu achten, damit dieses Vorhaben erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann? Und welche Besonderheiten ergeben sich in München und Umgebung?

 

In den vergangenen Jahren wurde bereits viel unternommen, um die örtliche Industrie zu stärken. Vor allem die Kooperationen der Universitäten und technischen Hochschulen mit den ortsansässigen Unternehmen wurden ausgebaut, um auf dieser breiten Basis neue Erfolge zu erzielen. Entsprechend stark präsentieren sich die Strukturen, die immer mehr Studenten nach München locken. Diese haben zugleich hohe Erwartungen an ihre späteren Berufe, wie aktuelle Umfragen zeigen.

 

Das erwartete Einstiegsgehalt von 36.200 Euro der Studenten in Bayern zählt zu den höchsten in ganz Deutschland. Dazu trug auch das positive Licht bei, in welches die Konjunktur dieser Tage rückte. Immer wieder wird die gute Ausgangslage für Industrie und Wirtschaft betont, welche die Erwartungen der jungen Berufseinsteiger weiter schürt. Um die passende Branche für die eigene Karriere zu finden, sind damit vor allem aktuelle Informationen notwendig, wie sie das Internet in diesen Tagen präsentiert. So ist es im Blog unter https://www.binoro.de/ möglich, über aktuelle Geschehnisse im Bild zu bleiben.

 

Gute Perspektiven bei der Ausbildung

Besonders angesichts des aktuellen Fachkräftemangels muss nicht unbedingt ein Studium zum beruflichen Erfolg führen. Denn während die Hörsäle stark besetzt sind, bleiben selbst attraktive Lehrstellen in Bayern immer häufiger unbesetzt. Experten sehen die Ursache darin, dass immer mehr Schulabgänger das Abitur erreichen. Selbst unterdurchschnittliche Zensuren werden nun als Anlass genommen, sich an einer Hochschule einzuschreiben und dort ein Studium zu beginnen. Die Hoffnung, dadurch langfristig auf der Erfolgswelle zu schwimmen, erweist sich jedoch in vielen Fällen als trügerisch.

 

Denn zahlreiche Ausbildungsberufe bieten bereits in den ersten Jahren ein deutlich höheres Gehalt. Ein weiterer finanzieller Vorsprung wird durch den früheren Einstieg in die Tätigkeit generiert, der von Akademikern erst rund ein Jahrzehnt nach ihrem Abschluss wieder ausgeglichen werden kann. Eine Ausbildung unter diesen Vorzeichen per se als weniger attraktiv einzustufen, wäre also grob fahrlässig und würde den aktuellen Entwicklungen in keinem Fall gerecht werden.

 

Die Unternehmen in der Region

Völlig zurecht orientieren sich viele junge Menschen auf der Suche nach einem Berufsfeld an den Unternehmen in der Region. In München und seiner Umgebung finden sich zahlreiche Konzerne mit internationaler Ausrichtung, die sich bereits seit vielen Jahrzehnten auf dem Weltmarkt beweisen. Entsprechend groß ist die berufliche Sicherheit, wenn es gelingt, dort einen festen Arbeitsplatz zu ergattern. Zu den größten Arbeitnehmern zählen die folgenden Unternehmen:

  • Allianz
  • BMW
  • Infineon Technologies
  • Linde
  • MAN
  • Siemens

All diese Firmen rücken vor allem eine duale Ausbildung in den Mittelpunkt ihres Portfolios. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Ausbildung und Studium, welche vor allem die Vorteile beider Herangehensweisen in sich vereint. Auf der einen Seite steht der Erwerb großer Mengen theoretischen Wissens während des Studiums, das für den späteren beruflichen Alltag immer wieder von Bedeutung ist. Weiterhin können die jungen Angestellten von Beginn an ihre Tätigkeit im Betrieb kennenlernen. So werden direkte Bezüge zur Praxis hergestellt, welche der Ausbildung eine weitere Perspektive verleihen.

 

In der Summe entsteht während des dualen Studiums zwar ein hoher Arbeitsaufwand, der allerdings im Verhältnis wieder ausgeglichen wird. Auf der einen Seite bekommen die jungen Berufseinsteiger von Beginn an ein festes Gehalt, von dem sie ihr Leben vor Ort finanzieren können. Weiterhin gingen viele Unternehmen im Zuge des aktuellen Fachkräftemangels bereits dazu über, eine Garantie für die Übernahme nach dem erfolgreich absolvierten Studium auszusprechen. Entsprechend rosig sind die beruflichen Perspektiven, wenn es erst einmal gelungen ist, einen der begehrten Plätze für das duale Studium zu ergattern.

 

Das Ende der Initiativbewerbung?

Gleichzeitig haben sich in den vergangenen Jahren auch die Auswahltechniken großer Unternehmen verändert. Immer mehr rücken Job-Portale in den Mittelpunkt, welche die Verhältnisse klar beeinflussen. Dabei legen die Fachkräfte selbst ein Profil an, welches mit allen wichtigen Daten und Dokumenten bestückt wird. Nun haben potenzielle Arbeitgeber die Möglichkeit, alle Qualifikationen bei Personalbedarf zu überprüfen. Manche Experten gehen davon aus, dass diese Portale schon in den kommenden Jahren die Initiativbewerbung an Bedeutung übertreffen könnten. Doch schon heute können die eigenen Karrierechancen durch die Nutzung dieser Portale deutlich gesteigert werden.

 

Da manche Konzerne zuerst diesen Schritt in Erwägung ziehen, bevor eine offene Stelle überhaupt öffentlich ausgeschrieben wird, steigen die Chancen auf dieser Grundlage enorm. Die Kosten, welche im Rahmen der Registrierung bei den Portalen anfallen, sind ebenfalls überschaubar. Es handelt sich also um eine gelungene Möglichkeit, um die Wahrscheinlichkeit einer Entdeckung durch ein Unternehmen zu erhöhen. Da sich Arbeitgeber ebenfalls bei den Portalen registrieren müssen, um einen Blick auf die Informationen der zur Verfügung stehenden Fachkräfte zu werfen, ist zudem die Sicherheit der Daten gewährleistet.

 

Anforderungen der Zukunft

Immer wieder ist davon die Rede, dass sich unser Arbeitsmarkt in Bayern in den kommenden Jahren stark wandeln wird. Tatsächlich scheint es sehr wahrscheinlich, dass die Digitalisierung ihren Teil zu dieser Entwicklung beiträgt. In den nächsten Dekaden wird es möglich sein, immer mehr Arbeitsprozesse zu automatisieren und dadurch die menschliche Arbeitskraft zu reduzieren. Entsprechend viel Weitsicht ist schon heute von jungen Menschen bei der Wahl ihres Berufs gefordert. Vor allem im sozialen Bereich ist es unwahrscheinlich, dass massiv Stellen eingespart werden. Vergleichsweise einfache Tätigkeiten im Büro oder in der Fertigung könnten sich jedoch schon in den nächsten Jahren reduzieren.

 

Andere Branchen, wie zum Beispiel die Elektroindustrie oder der Maschinenbau werden nach Meinung der Experten nicht von diesen Trends betroffen sein. Auch die Versorgung mit Energie und Wasser muss in Zukunft weiter erhalten bleiben. Dennoch scheint es angebracht, auch den Wandel der Arbeitswelt bei der Berufswahl in den Blick zu nehmen. Schließlich ist es das Ziel, über Jahrzehnte hinweg einen festen Beruf zu finden, der nicht nur in finanzieller Hinsicht eine wichtige Grundlage für das eigene Dasein markiert.