Untergiesing: Rentner beinahe im brennenden Gartenhäuschen um’s Leben gekommen

Am gestrigen Montagnachmittag befand sich ein 71- jährige Rentner vor seinem Gartenhäuschen in einer Gartenanlage in der Nithartstraße. Er schlief in einem Gartenstuhl als Nachbarn eine Rauchentwicklung aus dem Gartenhäuschen bemerkten. Aufgrund ihrer Schreie wachte der Rentner auf und lief in sein Gartenhaus. Er zog sich Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und am Rücken zu, da die holzverkleidete Decke, die holzverkleideten Wände und Teile der Inneneinrichtung bereits Feuer gefangen hatten. Weiter erlitt er eine Rauchgasintoxikation.

 

Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Es besteht keine Lebensgefahr. Durch die Hilfe der Nachbarn konnte das Gartenhäschen mittels mehrerer Gartenschläuche gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Eine Brandursache steht noch nicht fest. Das Kommissariat 13 führt dazu Ermittlungen durch, diese dauern noch an.

 

Ohne die aufmerksamen Nachbarn hätte der Rentner den Brand vielleicht einfach verschlafen. Dass er nach Entdecken des Feuers nicht in sicherer Entfernung die Feuerwehr rief, hätte ihn das Leben kosten können.

 

 

jn / Polizei