Zwei Bundespolizeibeamte am Flughafen , © Symbolbild Bundespolizei Flughafen

Update: Neugeborenes auf Flughafen-Toilette gefunden

Dem neugeborenen Mädchen, das gestern Nachmittag auf einer Damentoilette im Parkhaus des Terminal II am Münchner Flughafen gefunden wurde, geht es gut. Laut den Ärzten hat es gute Überlebenschancen. Die Polizei hat eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet, die nach der Mutter fahndet.

 

Eine sehr gute Nachricht: Das kleine Mädchen, das gestern auf einer Damentoilette am Flughafen München gefunden wurde, lebt. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Dennoch muss sie weiterhin intensiv medizinisch betreut werden, erklären die Ärzte. Doch das Neugeborene hat gute Überlebenschancen.

 

Sonderermittlungsgruppe

 

Die Staatsanwaltschaft Landshut und die Kriminalpolizei Erding fahnden noch nach der Mutter. Bisher ist weder bekannt wer die Frau ist, noch wo sie sich aufhält. Für diesen Zweck wurde extra eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Sonderfahndung, die die Flughafenpolizei und die Bundespolizei gestern sofort einleiteten, blieb bislang ohne Erfolg. Keine Spur von der Frau, die gestern Nachmittag auf der Toilette ihr Kind zur Welt brachte und dann verschwand. Eine Passagierin wurde auf die Situation aufmerksam. Sie betrat die Toilette und fand dort das Neugeborene. Sofort alamierte sie die Polizei. Zwei Ärzte kümmerten sich um das Baby, bis der Notarzt eintraf. Der Säugling wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Kinderklinik geflogen.

 

Erste Hinweise:

 

Inzwischen erhielt die Kripo Erding einen Hinweis auf eine bislang unbekannte Zeugin, die gestern zur tatrelevanten Zeit gegen 14.30 Uhr vor dem Eingang im dortigen Vorraum der Damentoilette offensichtlich wartete. Diese Frau wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Ebenso werden weitere Besucher des Toilettenbereiches im tatrelevanten Zeitraum von 14.30 bis 15.15 Uhr gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Erding in Verbindung zu setzen.

 

Zeugenaufruf gilt weiterhin

 

Die Kripo Erding bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Sachverhaltes und dem Verbleib der Kindsmutter. Sachdienliche Hinweise werden erbeten unter der Tel. Nr. 08122 / 968-0 oder nimmt jede andere Polizeidienststelle entgegen.