Pegida-Demonstration in einer Stadt, © Symbolbild

Verfassungsschutz nimmt Pegida München ins Visier

München – Der bayerische Verfassungsschutz beobachtet seit Anfang der Woche zwei weitere Ableger der Pegida-Bewegung in Bayern, darunter auch die Münchner Gruppierung.

 

Darüber hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) das Parlamentarische Kontrollgremiums des Landtags informiert. Damit haben die Verfassungsschützer nach der Nürnberger Gruppe „Nügida“ nun auch „Pegida München“ und „Pegida Franken“ im Visier. Als Begründung nannte Herrmann am Mittwoch die „jüngsten Erkenntnisse über Führungspersonen und deren Aussagen bei Demonstrationen“. Damit gemeint sind die Verbindungen zur rechtsextremen Szene, ohne dass Herrmann das ausdrücklich erwähnte.

 

„In keinem anderen Bundesland steht die Pegida-Bewegung dermaßen im Fokus des Verfassungsschutzes wie bei uns“, sagte Herrmann. Der Hintergrund: Bei den Pegida-Kundgebungen in Bayern marschieren von Beginn an regelmäßig Rechtsextreme und Neonazis mit. Die Sicherheitsbehörden haben aber vor allem personelle und organisatorische Beziehungen auf Führungsebene von Pegida und rechtsextremen Gruppen im Blick.

 

(dpa/lby)

 

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Wer bis heute nicht verstanden hat, dass sich unter Pegida-Demonstranten  und – Anführer immer wieder mal bekannte Rechtsextremisten oder teils auch Nazis mischen, scheint seine Augen absichtlich zu verschließen. So ist es auch – mal wieder – in einer aktuellen Anfrage des Münchner Stadtrats Karl Richter an Bürgermeister Reiter herauszulesen. Von einem, der sich einen fairen Dialog mit Hetzern wünscht… Hier geht’s zum vollständigen Artikel.