BMW fährt gegen Pfosten

Verkehrsstatistik: Weniger Unfalltote in Bayern und München

In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gab es weniger Tote durch Unfälle im Verkehr.

Das steht in der neuen Unfallbilanz aus dem Bayerischen Innenministerium.

Besonders erfreulich: Weniger junge Fahrer und Motorradfahrer sind gestorben.

Vertrauen ist gut…

Verkehrskontrollen scheinen besser zu wirken.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) freut sich über zehn Prozent weniger Verkehrstote auf den bayerischen Straßen als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Von Januar bis August waren es 404, die auf Bayerns Straßen ihr Leben ließen.

 

 

Mit rund 10200 sank vor allem die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle um über 23 Prozent.

Joachim Herrmanns Programm, die Straßen durch Blitzermarathon und verstärkte Polizeipräsenz sicherer zu machen, scheint zu fruchten.

„Wir werden deshalb unser Bayerisches Verkehrssicherheitsprogramm ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘ weiter mit großem Engagment umsetzen.“, sagt der Innenminister.

„Daher wird die Bayerische Polizei auch in Zukunft verstärkt Verkehrskontrollen durchführen.“ Außerdem rief  Herrmann die Autofahrer mit Nachdruck auf, angesichts der dunklen Jahreszeit die Beleuchtung ihres Fahrzeugs und die eigene Sehleistung überprüfen zu lassen: „Nutzen Sie noch bis zum 31. Oktober im Rahmen der Aktion ‚Licht-Test 2014‘ das Angebot kostenloser Beleuchtungs- und Sehtests! Das dient Ihrer Sicherheit und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.“

 

 

Der Erfolg gibt ihm Recht

Sicher, Joachim Herrmann hat den Rasern und Verkehrssündern mit beiden Händen in die Taschen gegriffen.

Doch gehen Polizei und Innenministerium auch für dieses Jahr von einem historischen Tiefstand bei den Verkehrsunfällen aus.

Insgesamt gab es auf bayerischen Straßen in den ersten acht Monaten weniger Verkehrsunfälle (239.468, -2,4 Prozent) und Verletzte (46.203, -0,9 Prozent).

adc / im