© Starnberger See - Bild: Agnes aus München

Vermisster Angler tot aus dem Starnberger See geborgen

Am Freitag ist ein als vermisst gemeldeter Angler tot aus dem Starnberger See geborgen. Der 50-jährige Tutzinger fuhr am Vatertag gegen 08.30 Uhr mit seinem Ruderboot vom Tutzinger Bootssteg aus auf den Starnberger See zum Fischen.

 

 

Als er am Abend nicht zurückkam, meldete seine besorgte Ehefrau ihn bei der Polizei in Starnberg als vermisst. Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen der Polizeiinspektion Starnberg mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und Kräften der Wasserwacht mussten in den späten Abendstunden wegen Einbruchs der Dunkelheit ergebnislos abgebrochen werden.

 

Heute Morgen wurden die polizeilichen Suchmaßnahmen fortgesetzt. Im Rahmen dessen erhielten die Einsatzkräfte den Hinweis eines Fischers, der Ausrüstungsgegenstände eines Bootes am sogenannten Bernrieder Horn entdeckte und die Örtlichkeit markierte. Die Suchmaßnahmen konnten sich nun auf das Seegebiet rund um die Fischermarkierung konzentrieren. Taucher entdeckten daraufhin in sieben Meter tiefe ein grünes Kunststoffboot und im weiteren Verlauf der Absuche den Leichnam eines Mannes.

 

Dieser konnte gegen 12.45 Uhr von Kräften der Wasserrettung im sogenannten Karpfenwinkel, ca. 150 Meter vom Ufer entfernt, geborgen werden. Der Tote konnte zweifelsfrei von der Polizei als der von der Ehefrau vermisst gemeldete Angler identifiziert werden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen.

 

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(Polizeimeldung)