Vermisster Benschi noch immer irgendwo in München

Obwohl Benschi nun schon seit Anfang Juli vermisst wird, beobachten ihn immer wieder Münchnerinnen und Münchner igendwo in der Stadt. Sein Frauchen gibt nicht auf. Erst am vergangenen Wochenende wurde der Ratero Pinscher in der Nähe des Ostbahnhofs gesichtet.

 

München – „Als Besitzer muss man einfach alles geben und ich bin gewillt alles für ihn zu geben“, sagt Frauchen Marie-Louise Wölfle über ihren Benschi, der ihr am 4. Juli 2014 entlaufen ist. Wölfle war damals in München zu Besuch und schlenderte an diesem Sommertag gemütlich über die Theresienwiese. Als plötzlich ein nicht angeleinter Hund Benschi derart große Angst einjagte, dass er sich aus seinem Geschirr wand und auf und davon lief (wir berichteten).

 

 

Kein Tag ist seitdem vergangen, ohne dass die Allgäuerin Marie-Louise Wölfle nicht nach Benschi gesucht hätte. Ihr Bruder wohnt in München, deshalb kommt sie gerade in letzter Zeit täglich in die Landeshauptstadt. Und ihre Hoffnung ist scheinbar berechtigt, denn Benschi wird immer wieder von Passanten gesichtet. Anfangs im Englischen Garten: Bis zu zehn Mal erreichten Wölfle von dort aus Passantenanrufe, doch meist zu spät.

 

 

Bei Sichtung: Nicht nach dem Hund rufen, ihn nicht einfangen!

 

 

Vor einer guten Woche sichtete ihn dann ein Spaziergänger in der Nähe von Bogenhausen und am vergangenen Samtag wurde Benschi in der Balkanstraße nahe des Ostbahnhofs gesehen. Das Problem: Entweder die Anrufe erreichen Wölfle zu spät und Benschi ist bis dahin schon wieder irgendwo anders, oder Passanten versuchten Benschi zu rufen oder zu fangen.

 

 

„Es ist wichtig, dass Benschi nicht gerufen wird. Niemand sollte versuchen ihn einzufangen, denn ‚Angsthunde‘ rennen dann erst recht weg“, erklärt Wölfle. Auf ihrem Flyer ist daher detailliert beschrieben, wie man sich verhalten sollte, wenn man den Hund sichtet.

 

Mehr Infos auf Facebook

 

Der zweijährige Ratero Pinscher Benschi kommt ursprünglich aus Spanien. Wölfle erzählt, dass Hunde in Not ganz schnell zu ihren Ur-Instinkten zurückkehren würden. „Das Futter liegt in den Biergärten und Wasser finden sie ohnehin irgendwo genug“, meint sie.  „Irgendwie schlagen sich Hunde durch. Auch in einer so großen Stadt wie München.“

 

Mehr Bilder und Hinweise gibts auch auf Facebook:

 

Beschreibung:

– 2 Jahre alt

– 30 cm Schulterhöhe

– Fleck auf der Brust

– Stummelschwanz

– Kein Halsband aber dafür einen Chip

 

 

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