Polizeiabsperrband am Einsatzort, © Symbolfoto

Versuchter Mord am Hauptbahnhof

Er kam knapp mit dem Leben davon; Am vergangenen Montag Abend (17.02.2014) kam es im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 43-jährigen Italiener sowie einem 36-jährigen Rumänen. Der 43-jährige Italiener fügte hierbei dem 36-jährigen Rumänen mit einem Messer im Halsbereich lebensgefährliche
Verletzungen zu, sodass dieser im Krankenhaus einer Notoperation unterzogen werden musste; Lebensgefahr besteht nicht mehr. Der Verletzte flüchtete in ein nahe gelegenes Hotel.

 

 

Nur der Hilfeleistung des Hotelpersonals ist es zu verdanken, dass er letztlich überlebte. Der Tatverdächtige konnte durch einen unbeteiligten Zeugen durch die Bahnhofshalle verfolgt werden, der zufällig vorbeikommende Mitarbeiter der Bahnsicherheit auf den Vorfall aufmerksam machte. Diese konnten den 43-jährigen Italiener mit
Unterstützung weiterer Kräfte stellen und widerstandslos festnehmen. Das Tatmesser hatte er noch bei sich.

 

 

 

Vor Ort übernahm die Mordkommission München die weiteren Ermittlungen. Hinsichtlich des Tatablaufs gibt es durch die Beteiligten unterschiedliche Schilderungen, wobei Grund der Auseinandersetzung eine noch offene Geldforderung gewesen sein soll.

 

 
Der Tatverdächtige wurde am gestrigen Dienstag dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ er Haftbefehl wegen versuchten Mordes.

 

Die Ermittlungen dauern an, weshalb keine frühere Presseveröffentlichung möglich war.

 

 

jn / Pressebericht Polizeipräsidium München