Parken in München. , © Symbolfoto

Verwarnung macht 83-Jährigen überglücklich

Eigentlich wollten Polizeibeamte nur ein Kennzeichen überprüfen und eine Zahlungsaufforderung ausstellen. Doch dadurch bekam ein 83-jähriger Mann nach über einem Jahr sein verloren geglaubtes Auto zurück. 

 

 

Eine einfache Verwarnung mit Zahlungsaufforderung machte einen 83-jährigen Münchner richtig glücklich. Polizeibeamte stellten bereits Ende April eine Verwarnung mit Zahlungsaufforderung aus, da bei einem VW, der in der Aidenbachstraße geparkt war, die Hauptuntersuchung (TÜV) um mehr als zwei Monate überschritten war.

 

Sechs Wochen später bekam der ausstellende Polizeibeamte ein Schreiben der zentralen Bußgeldstelle, mit der Bitte doch das Kennzeichen zu überprüfen, da es bereits abgemeldet worden war. Bei den Überprüfungen stellte sich heraus, dass ein inzwischen 83-jähriger Münchner sein Fahrzeug an Heiligabend des Jahres 2013 bei der Polizeiinspektion 15 in Sendling als verloren gemeldet hatte. Er hatte seinen Pkw im Stadtgebiet abgestellt und anschließend nicht mehr auffinden können.

 

Glücklicher 83-Jähriger

 

Am vergangenen Freitag fuhren die Polizeibeamten nochmals in die Aidenbachstraße, wo das Fahrzeug auf Höhe der Hausnummer 126 geparkt war.

 

Anschließend fuhren sie zur Adresse des 83-Jährigen und teilten dem Mann mit, dass sein verloren geglaubtes Fahrzeug nun aufgefunden worden war. Der Senior, der sein Glück kaum fassen konnte, erzählte den Polizeibeamten, dass er nach drei Monaten die Hoffnung sein Auto je wieder zu finden, aufgegeben hatte. Er konnte sein Glück kaum glauben. (Pressemeldung der Polizei München)