Von Ahlen realistisch: „Müssen unsere Lage anerkennen“

Der neue 1860-Cheftrainer Markus von Ahlen hat den Münchner Fußball-Zweitligisten zu Demut und Geduld ermahnt. Eine Rückkehr in die Bundesliga sei langfristig das Ziel der Sechziger, jedoch müsse man die derzeitige Lage einfach „anerkennen“.

 

Die Löwen, die unter Ex-Coach Ricardo Moniz mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet waren sind aktuell aber nur auf Tabellenplatz 15 zu finden. «Es ist auch wichtig, das einfach mal anzuerkennen, dass man da ist, und das als Startpunkt zu betrachten», sagte 1860-Cheftrainer Markus von Ahlen am Sonntag im BR. Er klagte, dass er und sein Team nicht eingehaltene Enttäuschungen und Versprechen der vergangenen Jahre «als Hypothek mittragen».

 

 

Von Ahlen war erst in der Vorwoche zum Cheftrainer befördert worden, nachdem seine Zukunft lange unklar war. «Das Zögern hatte überhaupt nichts damit zu tun, dass ich mir die Aufgabe in irgendeiner Form nicht zutraue», sagte er. «Wenn man das aus der Position eines Co-Trainers macht, fehlt der Impuls des Neuen, die Spieler kennen einen, und dann braucht man besonderes Vertrauen vom Club.»

 

 

„Es gibt einen großen Umbruch“

Das hatte er offensichtlich bekommen und will nun den TSV langsam zum Siegerteam entwickeln. «Ich bin dafür, den Leuten reinen Wein einzuschenken und zu sagen, es gibt einen großen Umbruch», betonte er im «Kicker» (Montag). «Der Aufstieg in die 1. Liga ist etwas, das sich aus einer konsequenten Weiterentwicklung ergeben muss.»

 

 

Seit dem Abstieg aus der ersten Fußball-Bundesliga 2004 versuchte es der TSV 1860 München immer wiederr und mit diversen Trainern aufzusteigen. Geschafft wurde es bislang nicht. Meist scheiterte man an der Grünwalder Straße an den hohen eigenen Ansprüchen.

 

 

 

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