Feuerwehr im Einsatz, © Symbolfoto

Brandreiches Ostern: Polizei sucht Münchner Feuerteufel

Es waren diesmal nicht nur die traditionellen Osterfeuer, die brannten. Der Feuerteufel, der seit 2017 Brände in den Wäldern des Münchner Südostens legt, hat wieder zugeschlagen. Die Polizei fahndet nach dem Täter.

 

Eine Serie von kleinen Waldbränden im Münchner Südosten hält die Polizei erneut auf Trab. Am Ostermontag loderten Flammen im Perlacher Forst bei Unterhaching auf, drei Stunden später brannte es nahe des Nachbarortes Taufkirchen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Insgesamt sechs Mal musste die Feuerwehr im Münchner Südosten binnen einer guten Woche zu Feuern ausrücken. Brandstiftung sei nicht ausgeschlossen, hieß es bei der Polizei.

 

Video: Bereits 2017 ereigneten sich im Frühjahr dutzende Waldbrände im Münchner Osten. Der Brandtsifter konnte damals nicht gefasst werden.

 

Die Fahndung nach einem möglichen Brandstifter habe bisher allerdings keinen Erfolg gehabt. Die Polizei bat die Bevölkerung um Hinweise. Die betroffenen Flächen waren am Ostermontag mit 400 beziehungsweise 2500 Quadratmetern erneut gering, auch der Schaden war laut Polizei «minimal».

 

Am Karfreitag hatten Spaziergänger die Feuerwehr alarmiert, weil sie Rauch im Höhenkirchner Forst bei Hohenbrunn gesichtet hatten. Nicht einmal eine Stunde später wurde der Feuerwehr zu einem weiteren Brand in einem Wald im sogenannten Lohholz bei Grasbrunn gerufen. Die Flächen waren jeweils etwa 1500 Quadratmeter groß. Am Sonntag davor hatte es an zwei Stellen in einem Wald unweit der Putzbrunner Straße in München gebrannt.

 

Polizei fahndet nach Brandstifter

 

Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Waldbränden vom Osterwochenende geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0,
oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Auslobung:

 

Für Hinweise, die zur Klärung der Serie oder zur Ergreifung des Täters führen, ist von der Polizei eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro und von privater Seite eine Belohnung von 4.000 Euro ausgesetzt.