Hubschrauber der Bergrettung im Einsatz, © Symbolfoto

Wanderunglück: Rentnerin tödlich verunglückt

Tödlicher Sturz: Eine 75-jährige Rentnerin ist bei einem Wanderausflug im Königstandgebiet abgestürzt und tödlich verunglückt.

 

Die 75-jährige war mit einer Wandergruppe mit 21 weiteren Rentnern auf dem Weg zum Königstand. Die Gruppe stieg über den normalen Wanderweg auf zur Kramerhütte. Bedingt durch das viele Laub, rutschte die Starnbergerin dann auf dem Steig aus und stürzte 30 Meter in die Tiefe. Sie erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen, die Polizeibergführer und ein Polizeihubschrauber haben die Verunglückte anschließend geborgen. Weiterer Mitglieder der Wandergruppe wurden nicht verletzt, sie mussten aber vom Kriseninterventions-Team-Berg betreut werden.

 

Leider sind tödliche Abstürze in den Bergen der Region keine Seltenheit. Erst im September berichteten wir über drei Fälle, bei denen Wanderer oder Bergsteiger tödlich verunglückt sind. Bei dem jüngsten Fall, handelte es sich um einen 25-jährigen Münchner, der von Hammersbach in Richtung Waxenstein unterwegs war. Seine Eltern meldeten ihn in Grainau als vermisst, nachdem er sich nicht mehr gemeldet hatte. Die Polizei startete mit Hubschraubern und dem Bayerischen Landeskriminalamt eine Suchaktion, die auch durch die örtliche Bergwacht unterstützt wurde. Durch eine Ortung seines Mobiltelefons könnte der 25-jährige letztlich gefunden werden. Bei der Bergung war der junge Münchner schon aufgrund seiner Verletzungen verstorben.

 

 

Tipps zur Vermeidung von Unfällen im Berg

 

Entsprechende Vorbereitung könnte künftig für weniger Unfälle sorgen. Hilfreich ist beispielsweise das richtige Schuhwerk, genügend Brotzeit und Getränke im Gepäck. Außerdem ausreichend Zeit einzuplanen, sind nur einige der vielen Dinge, die auf dem Berg beachtet werden sollten. Viele der Unfälle könnten im vorraus vermieden werden.

 

 

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