Was sagen unsere Zähne über uns aus?

Strahlend weiße Zähne gelten als Sinnbild erfolgreicher Menschen. Ob im Privatleben oder im Beruf, Menschen mit gepflegten Zähnen werden von ihrer Umwelt positiv wahrgenommen. Bei einer repräsentativen Umfrage in Zusammenarbeit mit einem Online Marktforschungsinstitut, äußerten sich 1.029 Teilnehmern entsprechend.

 

Demnach sind 69 Prozent aller Befragten der Meinung, dass schiefe Zähne unattraktiv sind, während 87 Prozent braune Zähne abstoßend finden. 53 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie am Zustand der Zähne den sozialen Stand einer Person erkennen würden und 70 Prozent meinten, dass der Zahnzustand auch etwas über die allgemeine Körperpflege Aussage. 51 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass je schlechter der Zustand der Zähne, umso niedriger der soziale Stand einer Person ist. Der Aussage, dass „Menschen mit schönen Zähnen beruflich erfolgreicher sind“ stimmten 79 Prozent der Befragten zu, wobei 88 Prozent der Meinung sind, dass gepflegte Zähne außerdem sexy sind.

 

Ansprechende Zähne sind von Vorteil

Ansprechende Zähne sind demnach in jeder Lebenssituation von Vorteil. Eine sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt schaffen die besten Voraussetzungen für gesunde Zähne. Zahnärzte empfehlen eine allgemeine Kontrolle, zu der auch eine professionelle Zahnreinigung gehören sollte, im Abstand von sechs Monaten. Probleme wie Parodontitis oder Karies werden dadurch frühzeitig erkannt und können umgehend behandelt werden, bevor größere Zahnschäden entstehen. Bleaching gilt als effiziente Methode, um Rauchern und Kaffeetrinkern zu strahlend weißen Zähnen zu verhelfen. Zur Aufhellung werden Produkte mit Sauerstoffperoxid auf die Zähne aufgetragen, wodurch diese gebleicht werden. Vor einem Bleaching sollte der Zahnarzt konsultiert werden, der unter einer Vielzahl an Verfahren die geeignete Bleaching-Methode vorschlägt. Das Ergebnis eines professionellen Bleaching sind Zähne, die in natürlichem Weiß strahlen.

 

Zahnverfärbungen durch Lebensmittel

Manche Getränke wie Kaffee, Tee und Rotwein verfärben die Zähne. Verfärbungen auf der Zahnoberfläche können auch durch blau oder grün eingefärbte Mundspülungen hervorgerufen werden. Einen gewissen Einfluss auf die Zahnfarbe haben auch bestimmte Medikamente und Stoffwechselerkrankungen, die dazu beitragen, dass sich Zähne von innen heraus verfärben. Zahnverfärbungen entwickeln sich ebenfalls durch das Rauchen sowie den regelmäßigen Konsum von Gewürzen wie Curry oder Obstsorten wie Beeren und Sauerkirschen. Zahnbeläge aufgrund mangelhafter Mundhygiene können auf Dauer gleichfalls zu unschönen Verfärbungen führen. Als Ursache verfärbter Zähne kommen auch gesundheitliche Probleme sowie ein Vitaminmangel infrage. Bei dünner werdendem Zahnschmelz entsteht rasch ein unschöner Gelbstich.

 

Karies ist eine der häufigsten Zahnerkrankungen

Karies zählt zu den häufigsten Zahnerkrankungen. Bereits an den Zähnen von Kindern und Jugendlichen bildet sich Karies und auch im reiferen Alter sind Erwachsene keineswegs vor der Zahnkrankheit geschützt. An freiliegenden Zahnhälsen kann jederzeit Karies entstehen. Durch unbehandelte Zahnschäden erhöht sich die Anzahl von Bakterien in der Mundhöhle. Die beste Vorbeugung gegen Karies besteht im sorgfältigen, regelmäßigen Zähneputzen sowie einer professionellen Zahnreinigung, die alle sechs Monate in einer Zahnarztpraxis durchgeführt werden sollte. Eine Karies ist eine Erkrankung des Zahnschmelzes und des Zahnbeins und entwickelt sich schleichend. Im Anfangsstadium sind lediglich einige helle, bräunliche Stellen auf der Zahnoberfläche sichtbar, die sich im weiteren Verlauf schwarz färben. Die Erkrankung, die im Volksmund als Zahnfäule bekannt ist, wird durch einen Bakterienbefall auf den Zähnen verursacht. Erfolgt eine Behandlung nicht rechtzeitig, führt die Karies im Extremfall zu Zahnausfall. Bei rechtzeitigem Therapiebeginn kann der Krankheitsprozess hingegen gestoppt werden.

 

Plaque entsteht auch auf Prothesen und Zahnspangen

Plaque bildet sich sowohl auf der Zunge, den Zähnen sowie in anderen Bereichen im Mundraum. Die Plaquebildung beginnt, wenn sich säurebildende Bakterien in der Mundflora sammeln. Zwar sind Bakterien ein fester Bestandteil der Mundflora und für gesunde Zähne und Zahnfleisch unerlässlich, allerdings können Bakterien den Zähnen auch Schaden zufügen, wenn sie Plaque bilden. Um einer Ansiedlung und Ausbreitung schädlicher Bakterien vorzubeugen, ist eine gute Mundhygiene sehr wichtig. Mit der täglichen Entfernung der Beläge lassen sich Erkrankungen wie Parodontitis und Karies verhindern. Zahnbeläge entstehen auch an den Zahnhälsen und Zahnzwischenräumen. Anfällig für Plaque sind nicht nur natürliche Zähne, sondern auch auf Zahnspangen und Prothesen können durch eine Ansiedlung von Bakterien Beläge entstehen. Deshalb ist eine gründliche Reinigung von Zahnersatz ebenso wichtig wie die tägliche Pflege der echten Zähne. Wenn Zahnbeläge nicht oder mangelhaft entfernt werden, kann sich darauf Zahnstein entwickeln.

 

Zahnschäden vermeiden mit der richtigen Zahnpflege

Das tägliche Zähneputzen ist die wichtigste Maßnahme, mit der sich Zahnerkrankungen und Zahnschäden verhindern und die Zahngesundheit erhalten lässt. Durch den manuellen Reinigungsvorgang mittels Zahnbürste werden Zahnbeläge auf den Zähnen sowie am Zahnfleischrand entfernt. Von Zahnärzten wird empfohlen, Zähne mindesten zwei Mal täglich, idealerweise morgens und abends und bei Bedarf zusätzlich nach den Mahlzeiten, sorgfältig zu putzen. Als Hilfsmittel können dabei Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten verwendet werden. Nach der Zahnreinigung muss auch die Zahnbürste gesäubert und spätestens alle drei Monate durch eine neue Bürste ersetzt werden. Die tägliche Zahnpflege beginnt bereits im Babyalter und ist für Kinder und Jugendliche ebenso wichtig wie für Erwachsene.

 

Schiefe Zähne und andere Zahnfehlstellungen rechtzeitig korrigieren

Nur die wenigsten Menschen besitzen von Natur aus makellos gewachsene Zähne. Zahn-Fehlstellungen und andere Unregelmäßigkeiten sind eher die Regel als die Ausnahme. Jeder dritte Bundesbürger leidet unter einer leichten oder mittelschweren Zahnfehlstellung und hat bereits einmal eine Zahnspange zur Korrektur getragen. Wenn eine Fehlstellung der Zähne keine Beschwerden verursacht, suchen die wenigsten Menschen ihren Zahnarzt auf. Dabei können Zahnfehlstellungen auf Dauer das Gebiss funktional schädigen und wirken sich zudem negativ auf das äußere Erscheinungsbild aus. Aus medizinischen Gründen werden jedoch hauptsächlich schiefe Zähne oder auffällige
Unregelmäßigkeiten korrigiert, da diese aufgrund ihrer mangelhaften Erreichbarkeit bei der Zahnpflege zu Entzündungen und Zahnerkrankungen führen können.

 

Schief gewachsene Zähne belasten das Selbstbewusstsein

Schief gewachsene Zähne können das Selbstbewusstsein sehr belasten und haben auch Auswirkungen auf das Sprechen und Kauen. Deshalb sollten schiefe Zähne so früh wie möglich korrigiert werden, wobei sich Sprachfehler wie Lispeln und Nuscheln vermeiden lassen und die Sprachentwicklung nicht zusätzlich verzögert wird. Bei Kindern und Jugendlichen haben schief gewachsene Zähne auch Einfluss auf das Lernverhalten. Mithilfe einer Zahnspange lassen sich Zahnfehlstellungen in jedem Lebensalter korrigieren. In manchen Fällen müssen dafür ein oder mehrere Zähne entfernt werden, wenn es in einem eng stehenden Kiefer nicht genügend Platz für alle Zähne gibt. Durch geeignete Korrekturmaßnahmen werden die verbleibenden Zähne anschließend in die richtige Form gebracht. Schiefe Zähne können sowohl angeboren sein oder auch im Laufe der Zeit entstehen. Von einer Zahnfehlstellung kann im Prinzip jeder Mensch betroffen sein.

 

Löcher im Zahn umgehend behandeln lassen

Nach einer bakteriellen Karies-Infektion entsteht ohne Behandlung nach einer gewissen Zeit ein Loch im Zahn. Zu den Symptomen, die auf Löcher in den Zähnen hindeuten, zählen dunkle Verfärbungen sowie Zahnschmerzen. Bei den Ursachen für die Entstehung eines Lochs im Zahn stehen mangelnde Zahnhygiene, hoher Genussmittelkonsum und ungesunde Ernährung im Vordergrund. Wenn der Zahn schmerzt, ist dies ein sicherer Hinweis darauf, dass sich durch einen fortgeschrittenen Kariesprozess ein Loch gebildet hat. Typische Symptome für einen Kariesbefall sind wärme- und kälteempfindliche Zähne, unangenehmer Mundgeruch, Überempfindlichkeit der Zähne gegenüber Süßem und Saurem sowie eine Klopfempfindlichkeit. Bei klopfenden Schmerzen kann davon ausgegangen werden, dass sich bereits ein Abszess gebildet hat. Ein Loch im Zahn muss umgehend zahnmedizinisch versorgt werden. Vor der Entstehung eines Lochs hat die Zahnsubstanz durch einen Demineralisierungsprozess bereits an Kalk verloren. Mit einer entsprechenden zahnärztlichen Behandlung kann die weitere Entkalkung gestoppt werden. Die Dauer der Entwicklung, die einem Loch im Zahn vorausgeht, ist von der Ernährung und Lebensweise des betroffenen Patienten abhängig. Durch einen hohen Konsum zuckerhaltiger Nahrungsmittel, süßer Getränke, sowie Kaffee und Tee und durch das Rauchen wird die Entwicklungsphase erheblich beschleunigt.

 

Welche Krone ist die Richtige?

Kariöse oder abgebrochene Zähne können durch eine Krone versorgt werden. Die Zahnkrone zählt zum festen Zahnersatz und stellt größere Teile des Zahnes wieder her. Der Zahnarzt setzt die entsprechende Krone auf den verbleibenden Teil eines kaputten Zahnes und verklebt diese mit dem Zahnrest. Zahnkronen werden immer dann verwendet, wenn die Zähne aufgrund einer Unfallverletzung oder einer Karies tiefgreifend beschädigt sind und eine einfache Zahnfüllung keine Alternative mehr darstellt. Mit einer Krone können wesentliche Zahnteile wiederhergestellt und die ursprüngliche Zahnform bewahrt werden. Dadurch kann der Patient wie gewohnt kauen und sprechen. Die geeignete Kronenart wird vom Zahnarzt hinsichtlich ihrer Funktion, der Größe und Ausdehnung sowie der Art der Verankerung am jeweiligen Zahn ausgewählt. Zahnkronen stellen eine effiziente und stabile Lösung dar, um fehlende oder verletzte Zähne zu ersetzen. Das Vorhandensein der Zahnwurzel ist dabei die wichtigste Voraussetzung für die Versorgung mit einer Zahnkrone.

 

Kosten für Zahnkronen werden nur teilweise übernommen

Abhängig vom verwendeten Material gestalten sich die Kosten für Zahnkronen, die von den gesetzlichen Krankenkassen nur noch in geringem Umfang übernommen werden, sehr unterschiedlich. Zu den klassischen Kronen gehören die sogenannten Ersatzkronen, die hauptsächlich bei größeren Zahndefekten eingesetzt werden und die natürliche Zahnkrone ersetzen. Wenn ein Zahn bereits seinen harten und festen Zahnschmelz verloren hat, kommen Schutzkronen zum Einsatz, die das darunter liegende weiche Dentin schützen. Mit Verankerungskronen kann ein Zahnersatz, beispielsweise eine Brücke, verbunden werden. Eine Teleskopkrone wird zur Befestigung einer herausnehmbaren Prothese am Restzahn eingesetzt. Die Teleskopkrone ist auch als Doppelkrone bekannt und besteht aus einer zweiteiligen Kronenkonstruktion.

 

Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung?

Bei einer Zahnarztbehandlung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Mitglieder einen Teil der Kosten. Langwierige Behandlungen, Zahnersatz wie Brücken oder Kronen, kieferorthopädische Maßnahmen und Zahn-Prophylaxe können hohe Zusatzkosten verursachen. Deshalb lohnt sich für alle Bürger, die durch die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert sind, der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung. Über den geeigneten Tarif können Verbraucher sich umfassend im Internet informieren. So gibt es Portale, auf denen diese verglichen werden können. Die angebotenen Tarife und deren Konditionen lassen sich anhand entsprechender Tarifdetailseiten genau analysieren.

 

Welche Leistungen bietet eine Zahnzusatzversicherung?

Für Zahnbehandlungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen lediglich die Grundversorgung. Bei notwendigem Zahnersatz muss ein Festkostenzuschuss beantragt werden, der abhängig von der individuellen Bonusstufe gewährt wird. Als Grundlage für den Bonus werden Zahnarztbesuche der vergangenen Jahre herangezogen. Um weitere Zusatz- oder Mehrleistungen in Anspruch nehmen zu können, empfiehlt sich der Abschluss einer Zahnzusatzsicherung. Allerdings unterscheiden sich die unterschiedlichen Tarife in ihrem Leistungsangebot erheblich voneinander, weshalb sich ein Versicherungsvergleich lohnt, um den individuell am besten geeigneten Tarif zu finden.

 

Zahnzusatzversicherung vorausschauend abschließen

Bei einer privaten Zahnzusatzversicherung können unterschiedliche Leistungen abgesichert werden. Durch die Vergleichsanalyse lassen sich zeitgleich verschiedene Tarife und Leistungen miteinander vergleichen. Vor Abschluss einer Zusatzversicherung sollte jedoch geklärt werden, welche Leistungen wichtig sind und auf welche verzichtet werden kann, da die Höhe des Versicherungsbeitrags auch vom Leistungsumfang abhängt. Eine Zahnzusatzversicherung sollte vorausschauend abgeschlossen werden und nicht erst, wenn bereits eine Zahnbehandlung ansteht. Bei fast allen Tarifen besteht eine gewisse Wartezeit, so dass die Kosten vom entsprechenden Versicherer erst nach Ablauf dieser Frist übernommen werden. Laufende Behandlungen werden deshalb nicht ersetzt. Eine sogenannte Zahnstaffel kann die entsprechenden Versicherungsleistungen in den ersten Jahren beschränken. Außerdem können fehlende Zähne nicht durch eine Zahnzusatzversicherung abgesichert werden.

 

Umfangreiches Leistungsspektrum privater Versicherer

In puncto Zahnersatz sprechen viele Gründe für den Abschluss der privaten Zahnzusatzversicherung. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden für die hinteren Zähen lediglich Amalgamfüllungen und nur für die vorderen Zähne Kunststofffüllungen übernommen. Die Kosten für alle anderen Füllungen müssen selbst getragen werden. Deshalb lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung spätestens dann, wenn das Überkronen der Zähne ansteht. Wird ein Zahnersatz notwendig, erreichen die Kosten schnell fünfstellige Summen, während die Kassenleistungen maximal einen Zuschuss von 65 Prozent beinhalten. Der Differenzbetrag muss vom Patienten selbst übernommen werden. Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich auch bei einer Parodontosebehandlung. Zwar werden die Kosten für Parodontosebehandlungen, die medizinisch notwendig sind, grundsätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen getragen, jedoch nur, wenn die Taschentiefen mindestens 3,5 Millimeter betragen. Bei einer Parodontose-Erkrankung kommt es aber darauf an, die Behandlung, bereits im Frühstadium durchzuführen.

 

Zahnzusatzversicherungen für Jugendliche

Für den Erhalt der Zahngesundheit ist es deshalb sinnvoll, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Die zusätzliche Absicherung lohnt sich bereits bei Jugendlichen. Zwar leiden die meisten jungen Menschen noch nicht unter schweren Zahnschäden, allerdings kann bereits ein Unfall einen Zahnersatz notwendig machen. Viele Versicherer bieten Jugendtarife zu günstigen Konditionen an. Durch den Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung können Jugendliche einen zuverlässigen Versicherungsschutz aufbauen und ihre Zähne von Anfang an gut versorgen lassen.