Polizeibus, © Symbolfoto

Wegen Mathetest: Junge fälscht Unterschrift und zeigt sich anschließend selbst an

Vergangene Woche beschloss ein 13-Jähriger, nachdem er zwei schlechte Noten bekam, die Unterschrift seines Vaters zu fälschen und die Schulaufgaben selbst zu unterschreiben. Kurz darauf plagte ihn jedoch das schlechte Gewissen und er entschied sich heldenhaft zu einer Selbstanzeige.

 

 

Wer kennt das nicht? Manchmal geht in einer Schulaufgabe oder einem Test einfach alles schief und man kommt trotz Vorbereitung nicht wirklich gut zurecht. So ging es auch einem 13-jährigen Jungen aus Landshut. Gleich zwei schlechte Noten bekam er ausgehändigt. Anstatt die Noten wie üblich den Eltern zur Kenntnis und Unterschrift vorzulegen, entschied sich der Junge, die Unterschrift seines Vaters zu fälschen, um der Scham und der Belehrung zu entgehen.

 

Wenig später packte den Schüler dann aber das schlechte Gewissen und er berichtete seinem Vater von dem Fälschungsversuch. Aus Erziehungsgründen klärte der Vater den 13-Jährigen dann auf, dass er mit dem Vergehen eine Straftat begehen würde und das später einmal im Ernstfall als Urkundenfälschung ausgelegt werden könne.

 

Aus Angst vor den juristischen Konsequenzen beschloss der 13-Jährige zur Polizei zu gehen und ein Geständnis abzulegen. Neben dem Aspekt, dass der Junge im Alter von 13 Jahren noch nicht strafmündig ist – nahm sich eine Beamtin noch ausgiebig Zeit, um mit dem Jungen über sein Vergehen zu sprechen und ihm das schlechte Gewissen zu nehmen.