Verbrecher werden in München gesucht, ©  Symbolfoto

Weil sie zu spät nach Hause kam: 13-Jährige erfindet Überfall

Eine 13-Jährige gab an, auf dem Nachhauseweg tätlich angegangen worden zu sein. Wie die Polizei nun nach Zeugenaufruf und Ermittlungen feststellte, war der Übergriff allerdings frei erfunden.

 

Am 27. September wurde ein Fall bekannt, der zunächst ziemlich gruselig klang: Eine erst 13-jährige Schülerin berichtete von einem Übergriff eines etwa 30-jährigen Mannes, der sich ihr von hinten näherte und sie unvermittelt festhielt. Danach soll er sie in den Hals gebissen und ihre Wangen zerkratzt haben. Wir berichteten. Damals wurden Bürger gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen zur Aufklärung der Tat bei der Polizei zu melden.

 

Nun bekommt die Geschichte eine unerwartete Wendung. Denn wie die Ermittler des Kriminalkommissariats 15, in Zusammenarbeit mit den Jugendbeamten der örtlichen Polizeiinspektion, herausfanden, war der Übergriff auf das junge Mädchen frei erfunden. Sie habe sich die Tat ausgedacht, um zu spätes Heimkehren zu erklären. Außerdem brauchte sie wohl eine Erklärung für auffällige rote Flecken am Hals. Woher diese stammten, ist nicht bekannt.