Die abgeschnitten Zöpfe der Rapunzel-Challenge zum Weltkrebstag, © Copyright Radio Gong 96.3

Video: Hier werden Haare für den guten Zweck geschnitten und gespendet

500.000 Menschen erkranken jährlich allein in Deutschland an Krebs. Viele von ihnen müssen deshalb eine Chemo-Therapie machen, um wieder gesund zu werden. Eine Nebenwirkung davon ist Haarausfall. Besonders Frauen leiden darunter. Münchnerinnen und auch Münchner konnten jedoch heute helfen. Radio Gong 96.3 hat zusammen mit den Spezialisten des Promifriseurs Lippert am Montag dazu aufgerufen, Echthaar zu spenden. Die Freiwilligen ließen sich ihre Haare abschneiden, spenden diese für die Herstellung von Perücken und bekamen obendrauf eine neue Kurzhaarfrisur! 

 

 

 

Bereits zum dritten Mal fand die „Rapunzel-Challenge“ von Radio Gong 96.3 statt, die auch vom Bundesverband der Zweithaar-Spezialisten e.V unterstützt wird. Dass für die Aktion der 04. Februar gewählt wurde, ist kein Zufall, denn am Montag war Weltkrebstag. Mitmachen konnte im Prinzip jeder. So wurde auch heuer wieder dazu aufgerufen, sich für den guten Zweck eine neue Kurzhaar-Frisur schneiden zu lassen – selbstverständlich beim angesagten Münchner Promi-Friseur Lippert. Ein paar Kriterien gab es allerdings: Die „Haarspenden“ mussten mindestens 25 Zentimeter lang sein und die Haare durften chemisch nicht behandelt, also beispielsweise nicht gefärbt sein.

 

Die bei der Aktion gesammelten Haare werden laut einer Mittleiung von Radio Gong 96,3 verwendet, um Echthaarperücken herzustellen, die den Krebspatienten ein Stück ihrer Würde zurückgeben.

 

Am Weltkrebstag soll über die Möglichkeiten der Krebsprävention und der Krebsfrüherkennung verstärkt informiert werden. Denn laut Experten können durch einen gesunden Lebensstil etwa die Hälfte aller Krebsfälle vermieden werden. Man sollte zum Beispiel auf den Konsum von Alkohol und Zigaretten verzichten und darauf achten, sich regelmäßig zu bewegen. Mit Informationsveranstaltungen, Vorträgen und Aktionen wie der „Rapunzel-Challenge“ wird dazu beigetragen, dass die Menschen darüber aufgeklärt werden, wie sich Krebs vermeiden, früher erkennen und therapieren lässt.