Weniger Schnee, mehr Frost: städtischer Winterdienst zieht Bilanz

Schneetechnisch war der Winter 2015/2016 nicht der härteste. Dennoch hatte der städtische Winterdienst alle Hände voll zu tun. Hauptsächlich waren die Mitarbeiter damit beschäftigt, überfrierende Nässe auf Münchens Straßen zu vermeiden.

 

 

Der städtische Winterdienst hat in der Wintersaison 2015/2016 rund fünf Millionen Euro weniger Kosten verursacht, als im Vorjahr. An 17 Schneefalltagen und 85 Frosttagen haben die Einsatzkräfte rund 9 Tonnen Streusalz und 19 Tonnen Split verbraucht. Hauptsächliche war der Winterdienst damit beschäftigt, überfrierende Nässe auf den Straßen Münchens zu vermeiden. Häufiger Frost- und Tauwechsel, wie er in diesem Winter öfter vorkam, erhöht die Gefahr von vereisten Fahrbahnen. Im Vergleich zu den letzten 15 Jahren gab es um 30 Prozent mehr Frosttage in diesem Winter. Dafür aber ein Drittel weniger Schneefall-Tage.

 

 

Der häufige Frost- und Tauwechsel forderte eine hohe Anzahl an Einsätzen, bei denen Split gestreut werden musste. Der einsatzreichste Tag wer der 24. Januar. Hier war ein Volleinsatz auf allen Verkehrsflächen mit einem sehr hohen Splittverbrauch notwendig. Die zirka 690 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßenreinigung und des Straßenunterhalts wurden zusätzlich durch zirka 390 Kollegen beauftragter Hilfskräfte unterstützt.