Wetter: Auf Sommertemperaturen folgt Wintereinbruch in Bayern

Nach den 25 Grad zum Wochenende hin, folgt nun der erste Wintereinbruch in Bayern. Oberstdorf könnte betroffen sein, auf der Zugspitze kann man sich auf 1,20 Meter Neuschnee einrichten.

 

München – Der Winter gibt in den nächsten Tagen ein erstes Gastspiel: Von Mittwochmorgen an kann es bis auf 800 Meter schneien. «Dass Oberstdorf mal kurz weiß wird, ist möglich», sagte am Dienstag ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in München. Sogar mit einem massiven Wintereinbruch ist in höheren Lagen der bayerischen Alpen zu rechnen. Bis Freitag wird oberhalb von 1500 Metern bis zu einem Meter Schnee erwartet. Auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze, können es sogar 1,20 Meter sein.

 

 

Auch in den Mittelgebirgen könnten die höchsten Kammlagen angezuckert sein. Auf dem Feldberg im Schwarzwald seien bis zu 20 Zentimeter Schnee möglich.

 

Teils auch Schauer und Gewitter

 

Erst vergangene Woche hatte es in München noch um die 25 Grad Celsius. Vielleicht nicht optimal zum Baden, aber mindestens herrliches Biergartenwetter. Und jetzt schon wieder Winter, Schnee und Eiseskälte? «Ein Wintereinbruch Ende Oktober ist nichts Ungewöhnliches. Es ist eher ungewöhnlich, dass auf der Zugspitze zu dieser Zeit noch kaum Schnee liegt», sagte der Wetterexperte. Während der Niederschlag in den Hochlagen als trockener Schnee fällt, müsse in den tieferen Lagen zwischen 800 und 1400 Metern mit Nassschnee gerechnet werden. «Das kann dazu führen, dass Äste und Bäume abknicken.»

 

 

Vor dem Wintereinbruch sorgt ein markanter Kaltlufteinbruch in Bayern für stürmisches Wetter. Von Dienstagnachmittag an werden bis ins Flachland schwere Sturmböen bis zu 100 Kilometer pro Stunde erwartet, die von Franken aus nach Süden ziehen. Teilweise können auch Schauer und Gewitter dabei sein. Gleichzeitig sinken die Temperaturen auf Werte zwischen 6 und 10 Grad.

 

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

 

make/dpa