Im Schnee steckenbleiben Winterdienst

Wetterdienst warnt vor Glätte – Schneefall hält an

In weiten Teilen Südbayerns hat sich der Winter von seiner weißen Seite gezeigt. Auf der Zugspitze wurden am Donnerstagnachmittag 1,80 Meter Schnee gemessen. Bis Samstag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Alpenregion weitere Schneefälle voraus. Am Freitag kommt es demnach weiter zu Schneeschauern, vor allem in den Bergen. In Unterfranken werden dagegen Temperaturen bis zu drei Grad erreicht. Am Wochenende klart der Himmel dann im ganzen Freistaat auf und auch in den Alpen lässt der Schneefall nach.

 

Auf den Straßen kann es zu Glätte kommen. Die Tiefstwerte in der Nacht zu Freitag liegen nach Angaben der Meterologen zwischen minus ein Grad am Main und minus acht Grad im Allgäu. Der Wetterdienst warnt außerdem vor Straßenglätte durch überfrierende Nässe zu Beginn des Wochenendes.

 

Anlieger sind verpflichtet, Gehwege freihalten

 

Von der Stadt geräumt werden Straßen, Radwege und im sogenannten „Vollanschlussgebiet“ auch Gehwege. Außerhalb des Mittleren Rings, der dieses Gebiet ungefähr begrenzt, und des Pasinger Zentrums müssen die Bürgerinnen und Bürger jedoch selbst Hand anlegen. Anlieger sind dazu verpflichtet, ihre Gehwege von 7 bis 20 Uhr freizuhalten. Erfüllen die Bürgerinnen und Bürger ihre Pflicht nicht, können nicht nur saftige Bußgelder verhängt werden. Stürzt jemand auf Ihrem nicht geräumten Gehweg und verletzt sich, können Sie straf- und zivilrechtlich belangt werden.

 

Eine gute Nachricht für Mieter: Meist ist der Winterdienst in den Nebenkosten enthalten. Denn verantwortlich sind nicht die Anwohner, sondern die Eigentümer. Und für die ist es oft stressfreier, einen privaten Dienstleister mit dieser Aufgabe zu betrauen, als die Mieter selbst schaufeln zu lassen. Trotzdem gibt es Eigentümer, die Mieter abwechselnd zum Schippen verdonnern. Das ist dann aber im Mietvertrag geregelt.

 

dpa/sh