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Zum Schulstart: Wie sieht eigentlich ein gesundes Pausenbrot aus?

Am 12. September beginnt für die bayerischen Schüler wieder der Ernst des Lebens. Für den Lernerfolg der Kleinen ist auch eine ausgewogene Ernährung wichtig.

 

Viele Eltern fragen sich gerade jetzt zum Schulanfang, wie sie ihre Kinder optimal mit Nährstoffen versorgen können. Apotheker Dr. Peter Sandmann, Pressesprecher der Apotheker in München und Umgebung, betont, dass bei der gesunden Ernährung der Kinder vor Allem das Frühstück und das Pausenbrot wichtig sind. Aber wie sieht ein gesundes Pausenbrot aus? Laut dem Experten besteht es aus vier Komponenten: Getreideprodukte, Milchprodukte, Obst oder Gemüse und einem Getränk. Wer morgens ganz auf das Frühstück verzichtet, brauche natürlich einen kräftigeren Pausensnack.

 

Abwechslung in der Brotzeitbox

 

Wichtig sei außerdem, dass das Pausenbrot nicht jeden Tag gleich aussieht und schmeckt: sonst werde es nicht gegessen. Also: Die Brote mundgerecht zuschneiden, Obst und Gemüse ebenso. Auch Nüsse oder Trockenfrüchte eigenen sich als Abwechslung. Süßigkeiten seien nichts für die Brotzeitbox: Sie erhöhen den Blutzuckerspiegel – und damit die Leistungsfähigkeit – nur kurzfristig. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Kinder genug trinken: Tee, Wasser oder Saftschorlen. Dann rutscht auch das Pausenbrot besser.

 

Nahrungsergängzungmittel für Kinder?

 

Oft kommt bei der Einschulung auch die Frage auf, ob Schulkinder zusätzlich Vitaminpräparate benötigen. Die Meinung der Apotheker: Ein Kind, das sich grundsätzlich gesund ernährt, brauche keine Nahrungsergänzungsmittel – auch wenn es die Werbung oft anders behauptet. Eine ausgewogene Ernährung sei ganz einfach: Normale Mischkost und fünf Mal am Tag Obst oder Gemüse. Ein umfassendes Beratungsangebot zum Thema Ernährung finden Sie auch auf der Internetseite der Bayerischen Landesapothekerkammer.