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Wiesn-Attentat: Neue Hinweise auf zweite Bombe auf dem Oktoberfest

35 Jahre nach dem Oktoberfest-Attentat laufen die Ermittlungen auf Hochtouren, um den Vorfall nun noch genauer aufklären zu können. Auf Grund einer Zeugenaussage, die bislang weder in den Haupt- noch in den Spurenakten verzeichnet war, gibt es neue Hinweise auf eine zweite Bombe.

 

 

München – 35 Jahre nach dem verheerenden Attentat auf das Münchner Oktoberfest mehren sich Hinweise auf einen zweiten Sprengsatz. Ein Mann, der bei dem Anschlag von der in einem Papierkorb explodierten Bombe schwer verletzt wurde, berichtete in der „Süddeutschen Zeitung“  über eine Stichflamme, die knapp zehn Meter von ihm entfernt 80 Zentimeter hoch aus einem Gully geschlagen sei. Warum es eine Stichflamme gegeben haben soll, ohne dass die Bombe richtig explodierte, blieb offen.

 

Der Opferanwalt Werner Dietrich bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, der damals schwer verletzte Mann habe über seine Beobachtung sofort nach dem Attentat gesprochen und sei noch im Krankenhaus vernommen worden. Die Vernehmung habe sich aber weder in den Haupt- noch in den Spurenakten befunden. Opfervertreter werfen den Ermittlern von damals Vertuschung vor. (dpa/lby)

 

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