Oktoberfest - "Hau den Lukas" mit guter Stimmung auf der Wiesn (Nachts)

Wiesn-Lexikon: „H“ wie „Hau den Lukas“

Beim „Hau den Lukas“ kann Mann beweisen, wie stark er ist. Das einfache, jedoch eindrucksvolle Spiel wird wohl nie an Beliebtheit verlieren und gehört zur Wiesn einfach dazu.

 

„Hau den Lukas“ ist seit jeher eine der Attraktionen, die auf dem Oktoberfest in München nicht fehlen darf, denn neben hochmodernen Achterbahnen, High-Tech-Karussellen und Co. gehört er zu den traditionellen Besuchermagneten der Wiesn und ist fast ebenso urig anzusehen, wie der traditionelle Trachtenumzug. Es lohnt sich also sehr, sich einfach mal daneben hinzustellen und zu beobachten, wie sich die Teilnehmer mit dem Hammer in der Hand so schlagen.

 

Dadurch, dass es keiner langen Erklärung bedarf, kann jeder sofort einsteigen und beweisen, wie stark er ist. Die Spielregeln sind ganz einfach. Mit einem Holzhammer schlägt der Kandidat mit voller Kraft auf einen gefederten Kopf. Je nach Stärke seines Schlages wird dann der, in einem Rohr befindliche, Metallkörper beschleunigt. Dieser steigt dann in einem durchsichtigen Rohr oder einer Schiene nach oben. Je mehr Kraft man beim Schlag aufwendet, umso höher steigt der Körper. Sollte der Körper genug Geschwindigkeit haben, das obere Ende des Rohres zu erreichen, so löst er ein Klingelsignal aus.

 

 

Schon lange gibt es diese bekannte Jahrmarkt-Tradition und auf der Wiesn kann man es so vom Gschaftlhuaba bis zum Weltmeister schaffen. Der Wiesn-Klassiker ist demnach besonders bei Männern beliebt, die ihre Muskeln spielen und den Damen imponieren möchten. Doch auch immer mehr Frauen wagen sich an den Hammer!

 

Angeblich kommt es bei „Hau den Lukas“ sowieso eher auf die Technik an, als auf die Kraft. Um einen imponierenden Schlag durchzuführen, ist es besonders wichtig, den gefederten Kopf möglichst zentral zu treffen, damit die Wucht richtig übertragen wird. Wenn man unkontrolliert drauf los schlägt, fehlt daher oft die nötige Genauigkeit und die ganze Kraft geht in das umliegende Metall über. Besser ist also ein gezielter, treffsicherer Schlag.

 

Besonders wichtig ist auch die richtige Ausholbewegung! Der Kopf des Hammers sollte über dem eigenen Kopf schweben, bevor man ausholt. Bei weiterem Ausholen geht schnell die Kontrolle verloren. Die stärkere Hand hält man am Schaft etwas weiter oben als die schwächere, die fast ganz unten am Griff liegen sollte. Beim Schlag wird dann die ganze Wucht des Oberkörpers eingesetzt, um den perfekten Schlag zu landen. Jetzt sind Sie bestens gewappnet. Viel Spaß und holen Sie sich den Titel des Weltmeisters!

 

Familientag auf dem Oktoberfest - Mann beim "Hau den Lukas"

 

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