Der Hügel nebst der Wiesn wird auch "Rausch- oder Kotzhügel" genannt - Hier landen die, die es nicht weiter schaffen.

Wiesn: Tipps für den Kater danach

Es wird gefeiert, getanzt und gelacht. Alles läuft perfekt – wäre da nur nicht der Kater am nächsten Morgen eines gelungenen Wiesntags. Mit diesen Tipps wollen wir euch helfen, den Morgen danach zu überstehen.

 

Auf die Grundlage achten

 

Das Bier fließt und ihr könnt euch einfach nicht zurückhalten, weil ihr der Wiesn schon so lange entgegen gefiebert habt – Das ist kein Problem, wenn ihr euch davor den Magen vollschlagt. Denn Alkohol verträgt sich besser auf vollen Magen und mit einem deftigen Hendl vor oder auch während des Trinkens, verhindert ihr, dass euch am nächsten Morgen schlecht ist. Also denkt daran: Während dem Oktoberfest werden keine Kalorien gezählt, dazu schmeckt es einfach zu gut und Alkohol wird gleich viel verträglicher.

 

Ausreichend trinken

 

Der Körper braucht am Tag nach dem Okoberfest reichlich Wasser. Viel trinken hilft, um Kopfschmerzen loszuwerden und auch die Übelkeit verschwindet mit der Zeit. Je mehr Wasser ihr trinkt, desto schneller werdet ihr eine Besserung eures Zustandes bemerken. Am besten ist stilles Wasser, da Wasser mit Kohlensäure den Magen reizt. Übrigens: Auch während des Feierns selbst kann das ein oder andere Wasser zwischendurch viel Kummer am nächsten Tag ersparen.

 

Katerfrühstück hilft!

 

Wem den Morgen danach so schlecht ist, dass er an Essen erst gar nicht denken kann, sollte sich zu nichts gezwungen fühlen. Für die restlichen unter euch kann ein deftiges Katerfrühstück helfen, den Kater zu bekämpfen. Vor allem Fett- und eiweißreiche Kost sollten auf eurem Frühstückstisch nicht fehlen.

Schmerzmittel und Pfefferminzöl

 

Ist der Kopfschmerz zu stark, können im Notfall Schmerzmittel Abhilfe schaffen. Am besten ist hier Acetylsalicylsäure geeignet, da dieser Wirkstoff im Vergleich zu beispielsweise Paracetamol die Leber nicht so stark „angreift“ – diese ist ja bereits mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt und sollte daher nicht noch zusätzlich belastet werden. Wie bei allen Medikamenten sollte jedoch auch in diesem Fall zuvor ein Arzt befragt werden, jede unnötige Medikation sollte vermieden werden.

 

Alternativ kann nämlich auch Pfefferminzöl verwendet werden. Hiervon werden weder Magen noch Leber zusätzlich belastet und durch den Geruch des Öles entspannt sich die Muskulatur und die Kopfhaut wird besser durchblutet. Einfach ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen geben und leicht einmassieren – anschließend unbedingt die Hände gründlich waschen, damit kein Öl versehentlich in die Augen gelangen kann. Nach etwa 15 Minuten setzt die Wirkung des Öls ein.

 

Alkohol am besten nicht mischen

 

Auch wenn ihr nach Zelt-Schluss noch weiterzieht, bleibt beim Bier. Alkoholsorten zu mischen führt zu keinem guten Ergebnis und ein Kater am nächsten Tag ist vorprogrammiert. Also: Finger weg von Hochprozentigem! Bleibt dem Bier treu und erspart euch einen schlimmen Kater – oder beendet die Trinkorgie und hört auf, wenn es am schönsten ist, diese Methode spart Geld und Kummer am Morgen!

 

Bewegung hilft immer

 

Bewegung sorgt dafür, dass mehr Blut durch den Körper gepumpt und der Kreislauf aktiviert wird. Keine Sorge, niemand ist mit einem Kater einen Marathon gelaufen. Spazieren an der frischen Luft reicht, um sich besser zu fühlen und sich von den Kopfschmerzen zu befreien.