Wiesn-Wirt Krätz muss um das Hippodrom bangen

Sepp Krätz hat allen Grund zur Sorge: Der Wirt, in dessen Oktoberfestzelt Hippodrom die Prominenz alljährlich feiert, hat Steuern in Höhe von wahrscheinlich einer Million Euro hinterzogen – nun droht ihm der Entzug seiner Konzession durch das Kreisverwaltungsreferat München.

 

«Das Gaststättenrecht sieht vor, dass ein Gastwirt zuverlässig ist», betonte Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume Beyerle am Freitag. «Wir haben den starken Eindruck – und der Eindruck hat sich verdichtet – dass wir von Zuverlässigkeit bei ihm nicht mehr reden können.»

 

Bei den gestrigen ersten Verhandlungstag um Krätz‘ Steuersünden hatte der Wiesn-Wirt direkt ein umfassendes Geständnis abgegeben. Ein Urteil ist bisher nicht gefallen.

 

 

jn / dpa