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Wieviel geben die Münchner dieses Jahr für Weihnachtsgeschenke aus und was kaufen sie?

Weihnachtsgeschäft: Trotz zunehmender Konkurrenz des Online-Handels erwarten Einzelhändler auch dieses Jahr wieder steigende Umsätze. Geschenkgutscheine sind bei Verbrauchern weiterhin das beliebteste Geschenk.

 

Die Einzelhändler gehen davon aus, dass auch dieses Jahr die Umsätze des Weihnachtsgeschäfts im Vergleich zum Vorjahr weiter steigen werden. Etwa ein Fünftel ihres Jahresumsatzes macht das Weihnachtsgeschäft jedes Jahr aus. Laut Handelsverband Bayern sollen das dieses Jahr 13,4 Milliarden Euro sein, davon etwa zwei Milliarden in München.

 

Archiv-Video (2014): Das schenken die Münchner

 

 

Laut einer Umfrage der Hochschule für Ökonomie & Management haben die Menschen in Bayern vor, dieses Jahr durchschnittlich 495 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Die Münchner planen durchschnittlich 478 Euro für Geschenke ein und liegen damit 19 Euro über dem Bundesdurchschnitt. Männer geben durchschnittlich mehr Geld für Weihnachtsgeschenke aus als Frauen. Frauen hingegen fangen dafür früher an, sich Gedanken darüber zu machen, womit sie ihren Liebsten eine Freude machen können.

 

Doch momentan läuft das Weihnachtsgeschäft noch schleppend. Einzelhändler begründen dies mit dem schönen Wetter und den dadurch fehlenden Schnee. So könne keine Weihnachtsstimmung bei den Verbrauchern aufkommen. Doch noch besteht kein Grund zur Besorgnis, denn etwa 70 % der Bevölkerung kauft ihre Geschenke sowieso erst im Dezember, 6 % davon sogar erst an Heiligabend.

 

Die meisten Leute kaufen ihre Geschenke nach wie vor am liebsten im Warenhaus oder im Einkaufscenter. Doch auch das Online-Shopping wird immer beliebter. Dieses Jahr werden die Bayern etwa 1,7 Milliarden Euro im Onlinehandel ausgeben, was eine Steigerung von rund 12 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

 

Die beliebtesten Geschenke bleiben weiterhin Geschenkgutscheine sowie Bargeld. Ebenfalls beliebt ist das Verschenken von Büchern, Kosmetik oder Schmuck. Auf dem letzten Platz landen auch dieses Jahr wieder die Haustiere, welche kaum einer verschenken möchte.