Wings for Life World Run 2015 kommt nach München

München – Über 35.000 Läufer gingen 2014 beim ersten Wings for Life World Run in 32 Ländern an den Start – 2015 sollen es noch mehr werden. In Deutschland ist neben Darmstadt in diesem Jahr erstmalig auch München als Austragungsort vertreten.

 

Der Startschuss fällt im Darmstädter Bürgerpark Nord und im Münchner Olympiapark am 3. Mai um Punkt 13 Uhr. Ziel der Wings-for-Life-Stiftung ist es, Querschnittlähmung heilbar zu machen. Die Startgelder fließen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung. „Die Heilung des verletzten Rückenmarks ist noch immer eine der schwierigsten und komplexesten Aufgaben, die es in der medizinischen Forschung zu lösen gibt. Diese eine Wunderpille, die alles können wird, die wird es vermutlich nicht geben“, sagte Anita Gerhardter, CEO der Wings-for-Life-Stiftung.

 

Olympiapark-Chef Hartung ist stolz

 

Arno Hartung, Geschäftsführer des Olympiaparks München ist stolz, den Wings for Life World Run in diesem Jahr erstmalig bei sich begrüßen zu dürfen. „Ich finde es super, dass wir den Wings for Life World Run hier in München haben und als Olympiapark sind wir natürlich sehr stolz, Ausgangspunkt des Wings for Life World Runs zu sein.“

 

 

Jeder kann am Wings for Life World Run teilnehmen

 

Was macht dieses Event so einzigartig? Auf der ganzen Welt laufen Menschen gleichzeitig für ein und dasselbe Ziel: Querschnittslähmung heilbar zu machen. Die Teilnehmer der verschiedenen Länder befinden sich unter Umständen in einem knappen Rennen um den Titel – sie erfahren es jedoch erst, sobald sie vom Catcher Car überholt werden und das Rennen beendet ist. Beim Wings for Life World Run 2014 kämpften nach fünf Stunden Laufzeit und bei knapp 79 km weltweit nur noch drei Athleten um den Sieg. Lediglich 90 Meter trennten am Ende den Sieger in Österreich vom Zweitplatzierten in Peru.

 

Wer 2015 Teil dieses weltweiten Laufereignisses sein möchte, sollte sich frühzeitig registrieren. Eine Anmeldung ist unter www.wingsforlifeworldrun.com möglich. Die Startgelder fließen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung.