Elyas M'Barek in Fack You Goethe

Wird es bald einen vierten Teil «Fack ju Göhte» geben?

Bei dem enormen Erfolg der «Fack ju Göhte»-Trilogie könnte sich Constantin Film Chef, Martin Moszkowicz durchaus einen vierten Teil vorstellen. Entscheiden kann das allerdings nur Regisseur Bora Dagtekin.

 

Die bisher drei «Fack ju Göhte»-Filme haben laut den Produzenten an den Kinokassen zusammen mehr als 200 Millionen Euro eingespielt. Das sagte der Chef von Constantin Film, Martin Moszkowicz, dem «Handelsblatt». «Hinzu kommen Zweitverwertungen via DVD und anderes, später noch die TV-Rechte. Da dürfte also eine erhebliche Summe noch mal obendrauf kommen.»

 

Einen vierten Teil des Kassenschlagers rund um Elyas M’Barek kann sich der Produzent demnach durchaus vorstellen: «Im Augenblick ist kein vierter Teil geplant. Ich will ihn aber auch nicht grundsätzlich ausschließen.» Ob es zu noch einer Fortsetzung kommt, hänge vor allem vom Regisseur der Trilogie, Bora Dagtekin, ab, so Moszkowicz: «Sowohl mit ihm als auch für einige der „Fack Ju“-Schauspieler entwickeln wir gerade etliche neue Projekte.» Der Produzent sagte: «Alle drei Filme waren weit erfolgreicher, als wir das je hätten erhoffen können.»

 

„Fack ju Göhte – Se Mjusicäl“

 

Die Kinofilme waren sogar so erfolgreich, dass die herrlich komischen Geschichten rund um Danger, Chantal und Herr Müller auch die Musicalbühne eroberten. Seit dem 21. Januar gibt es die chaotische Klasse der 10b in „Fack ju Göhte – Se Mjusicäl“ auf der Bühne des neuen Theaters Werk7 zu sehen.

 

 

Das Musical basiert auf dem ersten Teil der sehr erfolgreichen „Fack-ju-Göhte“-Trilogie, in der Elyas M’Barek vom Kleinkriminellen zum Aushilfslehrer aufsteigt.

 

 

Doch die drei Autoren wollten den Film nicht eins zu eins auf die Bühne bringen, sondern mit ihrem Musiktheaterstück etwas eigenes schaffen. „Das ist nochmal viel emotionaler“, sagte Nicolas Rebscher von der Band Lauter Leben.

 

Der Musiker hat das Stück mit dem Autoren Kevin Schröder und dem Musiker und Songtexter Simon Triebel von der Band Juli geschrieben und komponiert. Spielort ist ein ehemaliges Kartoffellager, in dem rund 700 Besucher rings um die Bühne Platz finden. Am 09. September treten die Darsteller dann ein letztes Mal auf die Bühne im neuen Theater Werk7. Wer sich das Musical noch nicht angesehen hat – Karten im Vorverkauf gibt es unter http://www.fackmusical.de.

mhz