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Witzbold pflanzt Hanf auf Kreisverkehr

Da wollte jemand wohl jemand beweisen, dass er einen besonders grünen Daumen hat: Ein Unbekannter hat in Pfaffenhofen am Kuglhof hunderte Hanf-Keimlinge ausgesät, die tatsächlich aufgegangen sind. Erst gestern wurden die Marihuana-Pflanzen entdeckt.

 

Wie der Pfaffenhofner Kurier berichtet, wäre ohne das geschulte Auge von Pfaffenhofens oberstem Gärtner Mario Dietrich und dessen Team der geschickt ausgeführte Streich zeitlich knapp vor der Gartenschau womöglich sogar gelungen. Als der Gärtner gestern (08.05.2017)  die grünen Streifen, die sich in letzter Zeit zwischen den Tulpen gebildet haben, genau betrachtete, traute er seinen Augen nicht. „Das sind tatsächlich astreine Hanf-Keimlinge“, sagte er dem Pfaffenhofner Kurier.

 

In zwei bis drei Wochen wären die Pflanzen meterhoch gewesen

Hanf ist in einem frühen Wachstumsmedium als solcher für den Laien nur schwer erkennbar, da sich die charakteristischen, gezackten Blätter noch nicht ausgebildet haben. Laut Dietrich wären die Pflänzchen in spätestens drei Wochen jedem, der schon einmal eine Marihuana-Pflanze gesehen hat, aufgefallen.

Ob es sich um THC-haltigen Hanf handelt oder nicht, ist unklar.

Mittlerweile seien die Pflänzchen wieder entfernt worden, denn jeglicher Anbau von Hanf in der Öffentlichkeit ist illegal.

 

brc