Wohngebäudeprogramm für Opfer der Hochwasserkatastrophe

Hochwasserkatastrophe vom Frühsommer 2013 jährt sich zum ersten Mal – Innenminister Joachim Herrmann: „80 Millionen Euro aus Hochwasserprogramm für Wohngebäude und Hausrat bewilligt“

 

Vor einem Jahr ereignete sich im Freistaat Bayern das schlimmste Hochwasser der Nachkriegszeit. „Der Wiederaufbau der bei der Hochwasserkatastrophe 2013 zerstörten oder beschädigten Häuser und Wohnungen kommt voran. Bis zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres wurden bereits rund 80 Millionen Euro aus dem Förderprogramm für Wohngebäude und Hausrat bewilligt. Damit konnten Maßnahmen an mehr als 2.000 Gebäuden gefördert werden“, teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Der Minister dankte den Mitarbeitern der Bewilligungsstellen an den Landratsämtern und kreisfreien Städten für ihr großes Engagement bei der Abwicklung des Programms. Förderanträge können noch bis zum 30. Juni 2015 bei den Kreisverwaltungsbehörden gestellt werden.

 

Bund und Länder haben zur Behebung der Schäden den Aufbauhilfefonds ins Leben gerufen. Auf dieser Grundlage hat der Freistaat Bayern ein großzügiges Förderprogramm aufgelegt. Die Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an den Wohngebäuden umfassen in der Regel 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung sogar erhöht werden.

 

Von dem Hochwasser waren vor allem Städte und Gemeinden an Donau, Inn und Mangfall waren betroffen. In Passau wurden sogar die höchsten Pegelstände seit mehr als 500 Jahren gemessen. „Das Hochwasser hat katastrophale Schäden hinterlassen, aber auch eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Ich möchte noch einmal den vielen Helfern danken, die sich in den Hochwassergebieten ehrenamtlich engagiert oder für die Betroffenen gespendet haben“, so Herrmann weiter.

 

Weiterführende Informationen zum Programm stehen im Internet zur Verfügung.

 

RG / STMI Bayern