Eine Spritze beim Arzt (Impfung oder Injektion), © Symbolfoto

Zahl der Maserninfektionen nimmt zu

In München lässt sich ein Anstieg der an Masern erkrankten Menschen verzeichnen. Diese Krankheit kann mitunter sehr gefährlich werden. Doch eine Impfung bietet Schutz.

 

Nach der Zunahme der Maserninfektionen werden die Münchner Bürger und Bürgerinnen gebeten, den eigenen Schutzstatus zu überprüfen. Ist man bereits gegen Masern geimpft (häufig im Verbund mit Mums und Röteln), oder litt man gar schon unter der Krankheit, besteht kein Risiko, sich zu infizieren. Für eine Impfung ist es noch nicht zu spät, diese kann sogar noch drei bis fünf Tage nach Kontakt mit den Viren helfen.

 

Masern können –  im Gegensatz zu den altbekannten Windpocken – besonders für Kinder und ältere Menschen sehr gefährlich werden, da die Krankheit zu lebensbedrohlichen Komplikationen, wie zum Beispiel schweren Lungenentzündungen, führen kann.

 

Im Falle einer Infektion treten die ersten Symptome ca. acht Tage nach dem Kontakt mit dem Erreger auf. Zu den Beschwerden, die denen einer Grippe ähneln, gesellen sich nach kurzer Zeit rote Punkte auf der Haut. Bis jetzt existiert keine direkte Therapie gegen Masern, es lassen sich lediglich die Begleiterscheinungen mindern. Eine strikte Bettruhe ist empfehlenswert, um schnellstmöglich wieder fit zu werden und seine Mitmenschen nicht anzustecken.