© Der Münchner Werner Stechbarth hat wegen der Zeitumstellung mit seinen 365 Uhren alle Hände voll zu tun.

Zeitumstellung 2015 – Wann werden die Uhren auf Winterzeit gestellt?

Ende Oktober steht die nächste Zeitumstellung 2015 an. Dann ist wieder Winterzeit. Aber wann genau müssen wir die Uhren umstellen – und müssen wir dann eine Stunde früher oder eine Stunde später aufstehen?

 

Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte länger. Wenn wir morgens aufstehen, ist es meist noch dunkel und man möchte am liebsten liegen bleiben. Gute Nachricht: Bald ist es wieder soweit. Am Sonntag, den 25. Oktober, werden die Uhren um 3:00 Uhr auf Winterzeit umgestellt. Und zwar um eine Stunde zurück. Das heißt“die Nacht ist eine Stunde länger“.

 

Wem die Umstellung der Zeit zu schaffen macht, der sollte versuchen einen „sanften“ Übergang zu schaffen. Eine Anpassungsphase von mehreren Tagen wird empfohlen, bei dem möglichst der natürlichen Schlafrhythmus beizubehalten ist.  Dann pendelt sich die natürliche Uhr sicher ganz schnell wieder ein.

 

Verantwortlich für die Zeitumstellung ist in Deutschland die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig. Seit 1980 sorgen die dortigen Physiker dafür, dass über einen Zeitsender in Mainflingen bei Frankfurt ein Signal gesendet wird, das rund 100 Millionen Uhren in Europa vom Wecker bis zur Bahnhofsuhr um eine Stunde zurückspringen lässt.

 

Das bedeutet, dass die Zeitumstellung in den meisten Fällen automatisch verläuft. Häufig müssen nur Armband- und Autouhren umgestellt werden. Ziel der Zeitumstellung war es übrigens ursprünglich gewesen, Energie zu sparen. Nach der Ölkrise 1973 sollte durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes weniger Strom verbraucht werden. Deshalb beschlossen im Jahr 1975 die meisten Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft die Einführung der Sommerzeit. Die Umsetzung erfolgte ab 1977. Zwar schalteten die Menschen im Sommer weniger oft das Licht an. Aber durch die Zeitumstellung wird es morgens später hell – und die Leute heizen daher im Frühjahr und Herbst mehr. Grund genug auch für die Politik, die Zeitumstellung in Frage zu stellen.