© Der Münchner Werner Stechbarth hat wegen der Zeitumstellung mit seinen 365 Uhren alle Hände voll zu tun.

Zeitumstellung am Ostersonntag – verpassen Sie den Osterhasen nicht!

Mit dem Osterhasen kommt dieses Jahr am 27.03. auch die Sommerzeit. Die Uhren werden eine Stunde VOR -gestellt. Das heißt, die Nacht ist eine Stunde kürzer.

 

Die Temperaturen steigen, die Blumen sprießen aus der Erde und die Sonne lacht. Man merkt deutlich, dass der Sommer naht! Mit dem Sommer kommt auch die Sommerzeit und so ist es dieses Wochenende wieder soweit und die Uhren müssen umgestellt werden.

 

In der Nacht von Samstag, 26. März, auf Sonntag, den 27. März, müssen die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. Um 02:00 Uhr wird der Stundenzeiger auf 03:00 Uhr gestellt. Das heißt dann eine Stunde weniger schlafen. Es heißt aber auch, dass es zukünftig länger hell bleibt!

 

Also bitte nicht vergessen, die Uhr eine Stunde  vorzustellen, damit niemand den Osterhasen verpasst.

 

Funkuhren werden automatisch umgestellt:

 

Verantwortlich für die Zeitumstellung ist in Deutschland die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig. Seit 1980 sorgen die dortigen Physiker dafür, dass über einen Zeitsender in Mainflingen bei Frankfurt ein Signal gesendet wird, das rund 100 Millionen Funk-Uhren in Europa vom Wecker bis zur Bahnhofsuhr um eine Stunde vor- oder zurückspringen lässt.

 

Das bedeutet, dass die Zeitumstellung in den meisten Fällen automatisch verläuft. Häufig müssen nur Armband- und Autouhren umgestellt werden, die über keinen Funkempfänger verfügen.

 

Zeitumstellung diente früher zum Energie sparen

 

Ziel der Zeitumstellung war ursprünglich gewesen, Energie zu sparen. Nach der Ölkrise 1973 sollte durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes weniger Strom verbraucht werden. Deshalb beschlossen 1975 die meisten Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft die Einführung der Sommerzeit. Die Umsetzung erfolgte ab 1977. Zwar schalteten die Menschen im Sommer weniger oft das Licht an. Durch die flexiblen Arbeitszeiten etc. ist das aber nicht mehr wirklich der Fall. Aber durch die Zeitumstellung wird es morgens später hell – und die Leute heizen daher im Frühjahr und Herbst mehr. Grund genug auch für die Politik, die Zeitumstellung in Frage zu stellen. (siehe Archivvideo oben)

 

 

Video: „Zeitumstellung, Frühjahrsmüdigkeit und sozialer Jetlag“ ist das Gesundheitsthema das Dr. phil. h.c. mult. Erich Lejeune mit Dr. med. Martin Marianowicz und Priv.-Doz. Dr. Barbara Richartz, Leiterin der Abteilung Kardiologie und stv. Ärztliche Direktorin im Jägerwinkel, unter die Lupe nahm.