Zu Gast im Darkroom – Ein Besuch in der Deutschen Eiche in München

Designer-Hotel, Restaurant und Badehaus – die Deutsche Eiche in München erfreut sich größter Beliebtheit: Alleine die Gay-Sauna wird im Monat von bis zu 12.000 Männern besucht. München.tv-Chefredakteur Jörg van Hooven stellt sie gemeinsam mit Wirt Dietmar Holzapfel vor und wagt auch einen Besuch im Darkroom und Dampfbad-Labyrinth.

 

Mit ihren über 150 Jahren auf dem Buckel, gehört die Deutsche Eiche in der Reichenbachstraße in München zu den Traditionshäusern der Stadt. Früher war sie vor allem für das Restaurant bekannt und auch heute gehen noch viele bekannte Münchner dort ein und aus und lassen sich kulinarisch verwöhnen.

 

© Das Restaurant und der Eingang der Deutschen Eiche in München. - Foto: Deutsche Eiche

 

Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, der um 1974 gegenüber wohnte, zählte wohl zu den bekanntesten Stammgästen in dem beliebten Treffpunkt für Schwule in der bayerischen Landeshauptstadt. Er lernte in der Eiche seinen Geliebten, Armin Meier, kennen, der dort als Kellner tätig war. Auch Queen-Sänger Freddie Mercury zählte zu den Gästen.

 

© Das Labyrinth im Keller mit Trennwänden und Glory Holes - Foto: Deutsche Eiche

 

Längst kennt man den Namen „Deutsche Eiche“ vor allem aber auch in Verbindung mit dem dazugehörigen Designer-Hotel und natürlich auch dem Badehaus, das monatlich bis zu 12.000 schwule Männer aus aller Welt besuchen. Schon so mancher wird am Eingang vorbeigegangen sein, die ein oder andere Geschichte über die Vergnügen im Rückgebäude gehört haben und sich vielleicht auch schon reingetraut haben. Andere sind möglicherweise auch schon mehrmals an dem Eingang vorbeigegangen und konten sich doch nicht überwinden, die Klingel für den Einlass in das Badehaus zu drücken. Im Video mit münchen.tv-Chefredakteur Jörg van Hooven sehen sie eine exklusive Führung mit dem Wirt Dietmar Holzapfel durch die Welt der Deutschen Eiche.

 

 

In den Rückgebäuden ist mit dem Badehaus seit 1995 eines der beliebtesten Etablissements und ein mittlerweile weltweit bekannter Sex-Treff  in der Schwulenszene entstanden: Auf vier Etagen mit knapp 1400 Quadratmetern Gesamtfläche vergnügen sich die Gäste im Whirlpool, einer der Saunen, im Dampfbad-Labyrinth, einer der Exklusiv-Kabinen oder auch in verschiedenen Wellness-Bereichen sowie Pornokinos.

 

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Sowohl bei den Veranstaltern als auch im Rathaus wird bereits jetzt über den Christopher Street Day 2016 in München diskutiert. So könnte es auch diesmal wieder schwule und lesbische Ampelmännchen geben. Auch Trambahnen sollen laut den Grünen/Rosa Liste Regenbogen-Fahnen bekommen. Mehr zu den CSD-Planungen lesen Sie hier. 

 

pm