Zugspitze: Gipfelkreuz wird Sturmopfer

Durch den starken Sturm der letzten Tage wurde das Gipfelkreuz der Zugspitze beschädigt.

 

Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern Deutschlands höchster Berg. Ganz oben befindet sich das Gipfelkreuz, dem nun ein starker Sturm zugesetzt hat. Bei den extremen Stürmen der letzten Tage im Raum Garmisch- Patenkirchen ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einer der vier Strahlen abgebrochen, welche das goldene Kreuz zieren. In der besagten Nacht kam es laut des Deutschen Wetterdiensts gegen 2 Uhr morgens zu Sturmgeschwindigkeiten von bis zu 144km/h – das ist der bisherige Jahreshöchstwert. Stürme dieser Art gehören bereits zu der Kategorie der extremen Orkanböen. So weit oben komme es jedoch immer mal wieder zu solchen Sturmgeschwindigkeiten.

 

© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

 

Ein Mitarbeiter der Zugspitzbahn hat das abgebrochene Stück bereits gefunden. Derzeit prüft ein Spezialist, ob das Kreuz vor Ort  reparieren werden kann oder ob es abgebaut werden muss. Das letzte Mal beschädigt wurde das Gipfelkreuz im Frühjahr 2017, als die Kette eines Baukrans einen Teil des Strahlenkranzes herausschlug.

 

Der bislang stärkste Sturm der an der Zugspitze geweht hat, war im Juni 1985 mit einer Stärke von 335 km/h. Auch an diesem Wochenende werden wieder Orkanböen erwartet.