Entschärfung Fliegerbombe: In diesem Radius müssen die Anwohner ihre Wohnungen verlassen

Zweite Fliegerbombe in München-Freimann wird heute entschärft

Im Münchner Stadtteil Freimann laufen aktuell die Vorbereitungen für die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die am Abend bei Bauarbeiten ausgegraben wurde. Bereits am Dienstag wurde in der Infanteriestraße eine Bombe erfolgreich entschärft.

 

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Entschärfung einer Fliegerbombe in Münchner Stadtteil Freimann. Seit 8:30 Uhr sind etwa 1000 Menschen aufgefordert ihre Wohnungen zu verlassen, die in dem Bereich liegen, der abgesperrt wird. Seitdem steht betroffenen Bürgern auch die Akutbetreuungsstelle in der Keilberthschule (Keilberthstraße 6) offen. Die Betroffenen werden laut Angaben der Münchner Feuerwehr zudem vor Ort informiert und können sich außerdem an das Infotelefon 089-2353-55555 wenden. Bürger, die beim Verlassen ihrer Wohnung Hilfe benötigen, können unter der 19222 einen Krankentransport anfordern.

 

Die 250-kg-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg soll dann voraussichtlich ab 11.00 Uhr entschärft werden. Wenn dies erfolgreich gelingt, können die Bewohner vermutlich ab Mittag in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Bereits gestern Abend wurde in der Infanteriestraße eine Fliegerbombe bei Bauarbeiten ausgegraben und erfolgreich entschärft. Währenddessen mussten auch etwa 1000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.  

 

Die aktuellen Meldungen der Feuerwehr gibt es hier:

 

Jedes Mal stockt einem der Atem, wenn in München wieder eine Fliegerbombe auftaucht. Doch wie oft könnte das noch passieren und was kostet es den Steuerzahler, wenn evakuiert, entschärft oder abtransportiert werden muss? Wir haben hier versucht herauszufinden, wie viele (Flieger-)Bomben noch unter der Landeshauptstadt liegen könnten.