Mo., 21.03.2016 , 11:29 Uhr

135 Jahre Metzgertradition gehen zu Ende - Münchens älteste Metzgerei schließt

Seit 1881 verkaufen die Wittmanns in ihrer Metzgerei Wittmann Fleisch und Wurst als eigener Herstellung. Von Generation zu Generation wurde der Betrieb weitergegeben – das hat jetzt ein Ende, denn am Karsamstag schließt die Familienmetzgerei nach 135 Jahren.

 

Gabi Pichler, Tochter von Josef Wittmann betreibt die Metzgerei in Haidhausen nun seit 46 Jahren, gemeinsam mit ihrem Ehemann Fanz Pichler. Gabi übernahm damals den Betrieb ihrer Eltern und steht seither Tag für Tag hinter der Theke. Ein ganz normaler Arbeitstag für sie beginnt um halb 7 in der Früh und endet um 8 Uhr Abends. Doch das Ehepaar hat bereits vor einigen Jahren beschlossen den Betrieb zu schließen und nun dürfen sie ihre letzte Arbeitswoche genießen, bis es dann in den wohlverdienten Ruhestand geht. Für das Metzger-Ehepaar fängt das Leben jetzt erst richtig an – sie haben sich vorgenommen viel zu unternehmen und ihre Zeit mit den Enkelkindern zu genießen.

 

 

Ihren Stammkunden haben sie erst vor zwei Wochen erzählt, dass die Metzgerie Wittman bald der Vergangenheit angehört. Die Betroffenheit war groß – schon die Großeltern einiger Kunden haben damals schon ihre Wurst bei der Metzgerei Wittmann gekauft. Nun soll das vorbei sein – das sorgte bei manchen Künden für die ein oder andere Träne.

 

 

So ist alles entstanden

 

1881 kaufte Gabi Pichlers Urgroßvater Karl Wittmann die Metzgerei. Gegründet wurde sie allerdings 1863 von Karl Wittmanns Onkel. Seither hat sich viel verändert, doch die Tradition bleibt. Seit vier Generationen wird der Betrieb nun erfolgreich geführt. Der Kontakt mit den Kunden macht Gabi Pichler besonders viel Freude – traditionell gibt sie ihre Rezeptideen an ihre Kunden weiter. Mit sechs weiteren Mitarbeitern arbeitet sie im Verkauf. Ehemann Franz kümmert sich allein um die Produktion. Er fährt in den frühen Morgenstunden täglich zum Schlachthof und bereitet dann die Ware nach Urgroßvater´s Rezepten zu. Von 1978 bis 2005 besaß die Metzgerei außerdem den Bratwurstglöckl am Viktualienmarkt. Gabi Pichlers Vater Josef Wittmann übernahm 1978 den Stand. Nach fast 30 Jahren haben die Pichlers jedoch den Stand aufgegeben, um sich auf den Metzgereibetrieb zu konzentrieren.

 

 

 

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