Di., 17.11.2015 , 15:53 Uhr

Babyleichen-Fund - Sechs Säuglinge waren laut Obduktion lebensfähig

Wallenfels – Nach dem Fund von acht Babyleichen in Oberfranken liegen erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen vor. Sechs der in Wallenfels entdeckten toten Neugeborenen wären demnach lebensfähig gewesen.

 

Zwei Säuglinge wären dagegen vermutlich nach der Entbindung nicht lebensfähig gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ob die sechs Kinder nach der Geburt tatsächlich gelebt haben, sei aber bislang nicht nachzuweisen.

 

Wann die Säuglinge jeweils zur Welt kamen, konnte bei der Obduktion nicht mehr geklärt werden. Schon zuvor hatten die Ermittler betont, dass die gefundenen Leichen in einem schlechten Zustand waren.

 

Am Samstag hatte die 45 Jahre alte Mutter eingeräumt, einige Säuglinge lebend geboren und dann umgebracht zu haben. Sie sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Laut Polizei stehen noch weitere rechtsmedizinische Untersuchungen an. So ist beispielsweise die Frage nach der Vaterschaft nach wie vor ungeklärt.

 

Lesen Sie dazu auch: 

 

Acht Babyleichen gefunden – Polizei findet Verdächtige

 

(dpa/lby)

Babyleichen Oberfranken

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d) Vollzeit 40h/Woche 27.07.2026 Langzeitpraktikant/in Technik (m/w/d) 21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen 20.07.2026 Der erste Kontaktpunkt entscheidet – warum Zufahrtsmanagement zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird In vielen Unternehmen wurde die Zufahrt zum Betriebsgelände lange Zeit als rein technisches Element betrachtet: Kontrollpunkt, Tor, Zaun, Wachposten. In der Praxis beginnt jedoch genau an dieser Stelle sehr häufig der eigentliche operative Prozess eines Unternehmens. Hier treffen Lieferanten, Fahrer, Subunternehmer, Mitarbeitende, Gäste, Servicedienstleister und externer Transport aufeinander. Hier entstehen erste Verzögerungen, Warteschlangen, organisatorische Missverständnisse