Mo., 28.05.2018 , 13:05 Uhr

Badeunfälle - Die unterschätzte Gefahr

Seen und Gewässer bergen oftmals eine unterschätzte Gefahr. Am vergangenen Wochenende ertranken in München zwei Menschen.

 

24-Jähriger ertrinkt am Haager Weiher

Am Haager Weiher musste am Samstagnachmittag ein 24-Jähriger von Rettungstauchern aus dem Wasser geborgen werden. Der junge Mann verstarb jedoch in den Abendstunden an den Folgen des Badeunfalls.

 

Der 24-jährige Freisinger war am Samstag, 26.05.18 zusammen mit Freunden an dem Weiher beim Baden. Gegen 14:00 Uhr schwamm er mit seinen Freunden zu einem im See angebrachten Floß. Auf halber Strecke wollte der junge Mann dann wieder zurück schwimmen, ging jedoch wenig später im Wasser unter.

 

Badegäste und die Freunde des Untergegangenen versuchten noch zu helfen, konnten den Mann jedoch im Wasser nicht mehr finden. Den von Badegästen sofort alarmierten Rettungskräften gelang es mit Hilfe von Rettungstauchern etwa eine Stunde später den Mann in dem am Grund schlammigen Weiher zu bergen. Der 24-Jährige konnte zunächst reanimiert werden, verstarb jedoch in den Abendstunden in einer Klinik an den Folgen des Unfalls.

 

Die weiteren Ermittlungen zu den Todesumständen hat die Kriminalpolizei Erding übernommen. Derzeit bestehen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden an dem Unfall.

 

 

 

Frau ertrinkt am Regattasee

Eine 67-jährige Frau wollte am Sonntag, 27.05.2018, gegen 15.00 Uhr, am Regattasee in Oberschleißheim zu einem in der Mitte des Sees fest verankerten Floss schwimmen. Ihr Partner begleitete sie ein Stück und kehrte nach einem Teil der Strecke um.

 

Als die Frau nach über einer Stunde noch nicht zurückgekehrt war, verständigte der Mann den Rettungsdienst. Durch umfangreiche Suchmaßnahmen, unter anderem mit Tauchern und mit einem Polizeihubschrauber, konnte die Frau in etwa vier Meter Wassertiefe nur noch tot geborgen werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht.

 

Polizei München

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