Mo., 23.01.2017 , 08:20 Uhr

Bereits 2440 Grippefälle in Bayern

Erlangen – Während der aktuellen Grippewelle in Bayern sind bereits 2440 Menschen an dem Virus erkrankt. Allein in der vergangenen Woche registrierte das Landesamt für Gesundheit (LGL) in Erlangen 733 Influenzafälle. Im Winter 2015 auf 2016 waren es zum vergleichbaren Zeitpunkt nur 367 Erkrankungen.

 

Die Zahl der Grippefälle steigt diesmal jedoch bereits seit Dezember. Damit hat die Saison deutlich früher begonnen als in den vergangenen fünf Jahren. Der Höhepunkt wurde in den Vorjahren meist erst im Februar oder sogar März erreicht. Die heftigste Grippewelle gab es zuletzt im Winter 2014/2015. Auf ihrem Höhepunkt zählte das LGL in einer Woche rund 2500 Fälle.

 

Ob es sich in diesem Jahr um eine stärkere Saison als in den Vorjahren handelt, kann das LGL nicht vorhersagen. «Wie stark eine Grippewelle ausfällt, hängt unter anderen von den aktuell vorkommenden Virustypen ab sowie von der Immunität in der Bevölkerung», teilte ein Sprecher mit. Virusvarianten, die mit der Impfung nicht optimal abgedeckt werden, oder gegen die die Bevölkerung nicht durch früheren Kontakt immun ist, könnten zu einer höheren Zahl von Grippefällen führen.

 

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte, chronisch Kranke, ältere Menschen ab 60 Jahren und Schwangere sollten sich auch jetzt noch gegen Grippe impfen lassen. Die Impfung muss jedes Jahr wiederholt werden. «Denn der Impfstoff wird immer neu zusammengesetzt, um den aktuellen Grippeviren zu begegnen.»

 

dpa

grippe KRank

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d) Vollzeit 40h/Woche 27.07.2026 Langzeitpraktikant/in Technik (m/w/d) 21.07.2026 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen: Ein Wegweiser für den bayerischen Mittelstand Wer ein kleines oder mittleres Unternehmen führt, kennt die Herausforderung: Wachstum kostet Geld, und das Kapital ist selten genau dann verfügbar, wenn man es braucht. Ob neue Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter oder die Erschließung neuer Märkte – die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sind heute deutlich vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Neben dem klassischen 20.07.2026 Der erste Kontaktpunkt entscheidet – warum Zufahrtsmanagement zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird In vielen Unternehmen wurde die Zufahrt zum Betriebsgelände lange Zeit als rein technisches Element betrachtet: Kontrollpunkt, Tor, Zaun, Wachposten. In der Praxis beginnt jedoch genau an dieser Stelle sehr häufig der eigentliche operative Prozess eines Unternehmens. Hier treffen Lieferanten, Fahrer, Subunternehmer, Mitarbeitende, Gäste, Servicedienstleister und externer Transport aufeinander. Hier entstehen erste Verzögerungen, Warteschlangen, organisatorische Missverständnisse