Di., 22.04.2014 , 15:22 Uhr

Bier verwehrt - Fahrgast rastet aus

Am Ostermontag (21. April) gegen 22:50 Uhr trank ein 32-jähriger Mann aus Hessen im ICE von Fulda nach München Bier im Bordbistro. Der Mitarbeiter des Bordbistros schenkte dem zunehmend alkoholisierten Reisenden kein Bier mehr aus. Dies sah der Reisende nicht ein und begann im Zug auf- und abzulaufen und das Bordpersonal zu beleidigen.

 
Nach ersten Erkenntnissen wurde der Hesse schließlich handgreiflich, als er sah, dass ein anderer Fahrgast ein Bier ausgeschenkt bekam: Kurz vor dem Halt in München-Pasing legte er den Arm um einen 39-jährigen Zugbegleiter und riss ihn zu Boden. Der DB-Mitarbeiter konnte sich aus der Umklammerung lösen. Dabei rutschte sein Jackett über den Kopf. Ein Mitarbeiter des Bordbistros kam dem Zugbegleiter zu Hilfe.

 

Am Hauptbahnhof München nahmen drei Beamte der Bundespolizei den 32-jährigen Hessen fest. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen durfte der Mann die Wache gegen 1.20 Uhr am Folgetag wieder verlassen.

Der Zugbegleiter verletzte sich durch die Auseinandersetzung nicht und konnte seinen Dienst fortsetzen.

 

Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung.

 

 

jn / Bundespolizei

Bahn Bundespolizei Fahrgast

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