Mo., 29.10.2018 , 11:00 Uhr

Drogendealer will Preisunterschiede nutzen - mehr als drei Jahre Haft

München – Ein Drogenhändler aus Hamburg hat die Preisunterschiede auf dem Kokainmarkt für eine höhere Gewinnspanne nutzen wollen und dafür den Stoff in München verkauft. Das Amtsgericht München verurteilte ihn zu drei Jahren und drei Monaten Haft.

 

Der 25-Jährige war nach Gerichtsangaben vom Montag extra aus dem Norden angereist, weil er bei einem früheren Besuch in München festgestellt hatte, dass die Preise für Kokain dort deutlich höher sind als im Norden. Er hatte die Drogen demnach für 40 Euro das Gramm in Hamburg gekauft – und wollte sie in München für bis zu 70 Euro pro Gramm verkaufen. Ihm war laut Gericht aufgefallen, dass man in München sogar bis zu 160 Euro nehmen kann.

 

Der arbeitslose und selbst drogenabhängige ehemalige Kioskbesitzer bunkerte fast 600 Gramm Kokain in einem Schließfach am Münchner Ostbahnhof. Als er hörte, wie hart die Strafen für Drogendelikte in der bayerischen Landeshauptstadt seien, habe er sich zur Rückreise nach Hamburg entschlossen. Er wurde jedoch vorher festgenommen.

 

„Die Erkenntnis, dass lockende höhere Verkaufspreise etwas mit regional höheren Strafen zu tun haben könnten, kam dem Verurteilten zu spät“, hieß es in einer Gerichtsmitteilung zum Urteil vom 29. Mai 2018. Der Mann soll allerdings nach Teilverbüßung der Haftstrafe die Möglichkeit bekommen, anstelle eines weiteren Strafvollzugs in Therapie zu gehen.

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

23.06.2026 SEO-Beratung für Münchner Unternehmen: Wie finden Münchner Unternehmen die richtige SEO-Beratung? Bezüglich der Gewinnung neuer Kunden für Unternehmen spielt die digitale Sichtbarkeit eine ganz entscheidende Rolle. In einer wirtschaftsstarken Region wie München ist der Wettbewerb in vielen Branchen besonders intensiv. Eine Spitzenplatzierung in den Google-Suchergebnissen kann daher einen enorm wichtigen Wettbewerbsvorteil schaffen. Die professionelle Suchmaschinenoptimierung gehört zu den effektivsten Maßnahmen im Online-Marketing. Durch eine gezielte Optimierung 18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei