Mi., 07.10.2015 , 15:29 Uhr

Forstminister Brunner missachtet eigene Warnungen und löst Waldbrand aus

Der Forstminister, der sonst vor Waldbränden warnt, hat einen solchen selbst verursacht. Folge: keine Schäden, aber ein schuldbewusster Minister Brunner.

 

 

München/Regen – Bayerns Forstminister Helmut Brunner (CSU) hat versehentlich in seinem eigenen Wald einen Brand entfacht. Der Landwirt hatte am Samstag auf seinem Hof im niederbayerischen Landkreis Regen Gartenabfälle verbrannt, bestätigte sein Ministerium am Mittwoch Medienberichte. Die scheinbar gelöschte Glut kippte er den Berichten zufolge in ein Wäldchen auf seinem Grund. Stunden später schlugen Flammen hoch.

 

Brunner alarmierte selbst die Feuerwehr, hieß es in diversen Medienberichten weiter. Da aber in dem Gebiet im Bayerischen Wald angesichts der Trockenheit tatsächlich erhöhte Waldbrandgefahr herrschte, seien vorsichtshalber gleich ein halbes Dutzend Feuerwehren angerückt. Schäden seien nicht entstanden.

 

Die Leitende Oberstaatsanwältin in Deggendorf, Kunigunde Schwaiberger, sagte, es sei kein Straftatbestand erfüllt. Ihre Behörde habe geprüft, ob es sich um das fahrlässige „Herbeiführen einer Brandgefahr“ gehandelt haben könnte. Das sei aber nicht der Fall, auch weil das Feuer auf Brunners eigenen Grundstück entflammte. Die Polizei prüfe nun noch, ob eine Ordnungswidrigkeit infrage komme.

 

Der Minister hatte selbst im Sommer immer wieder vor Waldbrandgefahr gewarnt. „Ich habe das total unterschätzt. Das ist mit sehr peinlich. Man kann nicht vorsichtig genug sein“, sagte er.

 

(dpa/lby)

 

 

Bunner Forstminister Waldbrand

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche