Di., 03.06.2014 , 10:45 Uhr

Für über 41.000 Realschüler beginnen morgen die Abschlussprüfungen

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle wünscht den Prüflingen viel Erfolg und sieht sie gut auf die Prüfungen vorbereitet: „Die Entwicklung theoretischer Allgemeinbildung und praktischer Fähigkeiten machen das Bildungsprofil der bayerischen Realschule aus.“

 

Für mehr als 41.000 Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Realschulen beginnen am 4. Juni die Abschlussprüfungen. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle wünscht den Prüflingen dafür „einen wachen Geist und eine glückliche Hand. Die Entwicklung theoretischer Allgemeinbildung und praktischer Fähigkeiten machen das Bildungsprofil der bayerischen Realschule aus, das die Lehrkräfte erfolgreich umsetzen. Ich wünsche den Prüflingen, dass sie in den Prüfungen möglichst viel von dem zeigen können, was sie an den Realschulen in den vergangenen Jahren gelernt haben.“

 

Abschlussprüfungen an den Realschulen

 

Alle Schülerinnen und Schüler an den Realschulen in Bayern legen zentral gestellte schriftliche Abschlussprüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik ab. Eine weitere Prüfung findet für sie entsprechend dem Schwerpunkt der gewählten Ausbildungsrichtung in den Fächern Physik, Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen oder Französisch beziehungsweise Kunsterziehung, Werken, Haushalt und Ernährung und Sozialwesen statt. In besonderen Schwerpunktschulen können die Schülerinnen und Schüler zudem in den Fächern Musik, Spanisch, Tschechisch und Sport eine Abschlussprüfung ablegen. Bei den mündlichen Sprachprüfungen, die ebenfalls vom Staatsministerium zentral gestellt werden, mussten die Prüflinge in den vergangenen Wochen bereits ihre Sprechfertigkeit in Englisch bzw. Französisch, Tschechisch oder Spanisch unter Beweis stellen.

 

Realschulabschluss – Möglichkeiten und Chancen

 

Die Schülerinnen und Schüler erhalten bei erfolgreichem Bestehen der Prüfungen das Zeugnis über den Realschulabschluss. Der Realschulabschluss bildet die Grundlage sowohl für eine qualifizierte Berufsausbildung als auch für die schulische Weiterbildung an einer Fachoberschule oder an einem Gymnasium bis hin zur fachgebundenen bzw. allgemeinen Hochschulreife. Etwa zwei Drittel der Absolventen streben zunächst eine qualifizierte Berufsausbildung an, ein Drittel setzt den schulischen Bildungsweg fort. „Wie immer Sie Ihren weiteren Lebensweg gestalten wollen, mit dem Realschulabschluss und den an der Realschule erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen haben Sie eine solide Basis, um in der Berufswelt von morgen ebenso wie in der schulischen Weiterbildung zu bestehen. Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute“, betont Bildungsminister Spaenle.

 

RG / Bayerisches Staatsministerium

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