Mi., 08.04.2015 , 16:53 Uhr

Haas gibt sein Comeback wohl ausgerechnet in München

Tommy Haas muss sich gedulden. Nach einem Jahr Verletzungspause kommen auch die anstehenden Turniere in Monte Carlo und Barcelona für den Routinier zu früh. Nun will der Tennisprofi in München wieder spielen. Der 37-Jährige glaubt an sich.

Tommy Haas muss weiter auf die Rückkehr auf den Tennisplatz warten. Nach den geplatzten Comeback-Versuchen jüngst in Indian Wells und Miami hat sich der 37-Jährige nun das ATP-Turnier in München vom 25. April bis 3. Mai zum Ziel gesetzt. «Da hoffe ich, an den Start gehen zu können», sagte der Wahl-Amerikaner am Mittwoch bei seiner Landung auf dem Münchner Flughafen. Braun gebrannt und mit Baseballmütze bemühte sich Haas, Optimismus zu versprühen.

 

Der einstige Top-Ten-Spieler hat eine einjährige Reha-Pause hinter sich, ist nach seiner Schulter-Operation im Frühjahr 2014 nach wie vor nicht fit genug. Die anstehenden Sandplatzturniere in Monte Carlo und Barcelona kommen noch zu früh. «Das werde ich nicht mehr schaffen», räumte er ein und unterstrich: «München ist das Ziel.»

 

Haas: „Habe noch tierisch Lust“

 

Die lädierte und schon mehrfach operierte Schulter erlaube es momentan noch nicht, konkurrenzfähig servieren zu können. «Wenn ich nur mit 140 oder 150 Stundenkilometern aufschlagen kann, macht es keinen Sinn», erklärte Haas. Daher scheint auch der Start bei den BMW Open in München noch offen zu sein – zumal bei dem Sandplatz-Event ein starkes Teilnehmerfeld um den schottischen Olympiasieger Andy Murray wartet. «Fast ein bisschen zu stark, um ehrlich zu sein», kommentierte Haas lächelnd.

 

 

Trotz der langen Pause glaubt der gebürtige Hamburger an eine erfolgreiche Rückkehr auf die Tour. «Im Moment habe ich das Gefühl, auf dem Tennisplatz noch viel erreichen zu können», sagte er. «Vom Kopf her habe ich tierisch Lust, Turniere zu spielen.»

 

 

Sollte dem Routinier das rechtzeitige Comeback gelingen, habe er auch noch einmal einen Einsatz im Davis Cup im Hinterkopf. Die deutsche Mannschaft kämpft im Herbst gegen den Abstieg aus der Weltgruppe. «Wenn es bei mir einigermaßen laufen sollte, wäre es schön», sagte er. Mit dem neuen Teamchef Michael Kohlmann habe er sich jüngst bereits mehrfach ausgetauscht. «Aber September ist noch weit weg.»

 

dpa/make

Das könnte Dich auch interessieren

23.06.2026 SEO-Beratung für Münchner Unternehmen: Wie finden Münchner Unternehmen die richtige SEO-Beratung? Bezüglich der Gewinnung neuer Kunden für Unternehmen spielt die digitale Sichtbarkeit eine ganz entscheidende Rolle. In einer wirtschaftsstarken Region wie München ist der Wettbewerb in vielen Branchen besonders intensiv. Eine Spitzenplatzierung in den Google-Suchergebnissen kann daher einen enorm wichtigen Wettbewerbsvorteil schaffen. Die professionelle Suchmaschinenoptimierung gehört zu den effektivsten Maßnahmen im Online-Marketing. Durch eine gezielte Optimierung 18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei