Mi., 26.11.2014 , 22:29 Uhr

Hungerstreik einiger Flüchtlinge: Polizei räumt Protestcamp am Sendlinger Tor

Die Polizei hat das Camp der zirka 30 Flüchtlinge, die am Sendlinger Tor mit einem Hungerstreik demonstrieren, geräumt. Seit heute Mittag haben sie ihre Protestaktion zu einem trockenen Hungerstreik ausgeweitet und trinken auch nichts mehr. Einige von ihnen sind auf Bäume geklettert und wollen den Platz nicht verlassen.

+++Der Protest wurde vollständig aufgelöst. Die verbleibenden Personen auf den Bäumen kamen am Morgen herunter.+++

 

Feuerwehr & #Fluechtlinge im Gespräch. Man will sie dazu bewegen freiwillig runterzuklettern. #muenchen #hungerstreik pic.twitter.com/mWjFQHZEgG

— Radio M94.5 (@m945) 26. November 2014

 

+++Update+++ Kletterer wollen die übrigen Flüchtlinge (7 Personen) aus den Bäumen holen. ++++++ Das Camp wurde geräumt, derzeit sind noch 9 Personen auf den Bäumen verschanzt.

 

Die Pavillons sind jetzt komplett entfernt worden – Es befinden sich noch mehrere Personen in den Bäumen #Hungerstreik

— Polizei Muenchen (@PPMuenchen) 26. November 2014

 

 

Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr räumt das „Protestcamp“ der etwa 30 Asylbewerber am Sendlinger Tor in München. Sie setzten sich für ein Bleiberecht und einen besseren Zugang zur Bildung ein.

 

Um etwa 21 Uhr haben etliche Einsatzkräfte das Lager umstellt. Einige Teilnehmer der Protestaktion sind scheinbar auf Bäume geklettert, weshalb die Feuerwehr sogenannte Sprungkissen auslegen musste.

 

Auch der Verkehr wurde beeinträchtigt: Straßen wurden abgesperrt, Tram-Verkehr unterbrochen.

 

KVR ordnet Räumung an: Scheinbar Lebensgefahr für Flüchtlinge

Durch die Ausweitung des Hungerstreiks auf einen trockenen Hungerstreik, bei dem die Teilnehmer auch noch aufhörten zu trinken, bestand scheinbar Lebensgefahr für die Flüchtlinge und Asylbewerber.

 

Sendlinger Tor wird derzeit nicht von der MVG angefahren

 

Linie 16 Karlsplatz bis Isartor

Linie 17 Ostfriedhof bis Hauptbahnhof

Linie 18 Karlsplatz bis Maxmonument

Linie 27/28 Karolinenplatz bis Sendlinger Tor

Linie 62 Blumenstr. bis Kapuzinerstr

Das könnte Dich auch interessieren

18.06.2026 Die KI-Revolution in München: Wie lokale Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen Künstliche Intelligenz hat das Stadium eines reinen Schlagworts längst verlassen und ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, gerade hier im Herzen des „Isar Valley“. Für Münchner Unternehmen, vom etablierten Mittelständler bis zum agilen Start-up, ist KI keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern ein konkretes Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Technologie durchdringt sämtliche Branchen und verändert 18.06.2026 Erst die Strategie, dann die Kamera: Was ein Unternehmensvideo in München wirklich erfolgreich macht Bewegtbild ist in den meisten Münchner Unternehmen angekommen – die Kamera läuft, der Film steht auf der Website, ab und zu erscheint ein Clip auf LinkedIn. Trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl zurück: viel Aufwand, wenig Wirkung. Der Grund liegt selten an der Technik, sondern daran, dass Video oft wie ein einmaliges Deko-Projekt behandelt wird 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 17.06.2026 Mythos Dubai: Zwischen Luxusleben und strengen Regeln – ein Sicherheitscheck für Auswanderer Dubai fasziniert. Die glitzernde Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat sich in den letzten Jahren zu einem Magneten für Expats aus aller Welt entwickelt, insbesondere für Deutsche. Die Bilder von futuristischer Architektur, luxuriösem Lebensstil und ganzjährigem Sonnenschein prägen die Vorstellung von einem modernen Paradies. Doch hinter der makellosen Fassade stellen sich viele die