Di., 24.10.2017 , 14:32 Uhr

Jupp zum aufkleben - FCB-Adventskalender jetzt mit "Heynckes-Update"

Zwei Monate vor Heiligabend hat der FC Bayern mit einer kuriosen Sticker-Aktion einen Weg gefunden, statt Ex-Trainer Carlo Ancelotti den aktuellen Coach Jupp Heynckes auf die Bayern-Adventskalender zu bringen. Als diese produziert worden waren, malten die Illustratoren auf Türchen Nummer 19 eigentlich den Italiener, wie er einen Truthahn bearbeitet. Aber die Gabel hat bei den Münchnern inzwischen ein anderer in der Hand.

 

Der Trainerwechsel bei den Bayern bringt – neben den gewünschten Siegen – auch ein, zugegeben skurriles, Problem mit sich. Seit Dienstag gibt es im FC-Bayern-Fan-Shop den Schokoladen-Adventskalender. Als das Bild mit den 24 Türen, die zu den 24 Vollmilchtäfelchen führen, erstellt wurde, war da noch ein anderer Trainer beim Deutschen Rekordmeister.

 

Auf dem Türchen mit der Nummer 19 bearbeitet Coach Carlo einen Truthahn, jedenfalls bis jetzt. Wie die Bayern auf ihrer Homepage werben, gibt es ab sofort „dein Jupp-Heynckes-Adventskalender-Update“ zum selbst aufkleben. Dies ist ein Sticker, der über das Türchen 19 und damit Ancelotti geklebt werden kann. Somit müssen Fans in der Vorweihnachtszeit nicht mehr Ancelotti anblicken, sondern bekommen Heynckes zu sehen: samt Besteck, auf einer Bank im Schnee, grinsend gegenüber von David Alaba.

 

„Ach Du Schreck, der Carlo muss noch weg“ Für den @FCBayern #Adventskalender wird gerade ein Comic-Jupp zum überkleben produziert🎄😂by @bild pic.twitter.com/UHgyQEa2G3

— Frank Behrendt (@frankzdeluxe) 17. Oktober 2017

 

Für 14,95 Euro bekommen Bayern-Fans den 42 x 32 x 2 cm großen Kalender, das „Jupp-Update“ wird beim Bestellen automatisch dem Warenkorb hinzugefügt. Was diese Aktion den FC Bayern kostet, ist unklar.

 

Damit das aktuelle Mannschaftsfoto von solchen Klebe-Aktionen verschont bleibt, wurde dies übrigens direkt nach dem Trainerwechsel neu aufgenommen. Und sollte es keine weiteren Neuerungen im Kader oder auf der Bank der Bayern geben, bleibt es wohl bei diesem „einmaligen“ Jupp-Heynckes-Update zum überkleben.

 

 

dpa/sk

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