Als Urlaubsvertretung von Christopher Griebel spricht Caroline du Fresne mit Malermeister Johannes Hajer, der vor 30 Jahren eines der völlig verfallenen Haidhausener Herbergshäuschen aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts gekauft und wieder hergerichtet hat. Der gelernte Kirchenmaler zeigt uns auch alte Malereien in seinem Haus, die er zum Teil unter mehr als 20 Schichten freigelegt hat – darunter ein Schutzzeichen gegen die Cholera und Jagdschablonen aus dem damals benachbarten Schloss. Das Häuschen der Familie Hajer in der Preyingstraße wurde mehrfach ausgezeichnet – vom „Bundespreis für Handwerk in Denkmalpflege“ bis zum Titel „Schönstes Müllhäuschen der Stadt“.