Do., 17.12.2015 , 12:50 Uhr

Seismik Messungen - Ist die Zukunft der Fernwärme das Thermalwasser?

In München sind überall orangene Kabel an Bürgersteigrändern zu sehen oder große Fahrzeuge, die den Boden zum vibrieren bringen. Dahinter steckt die Erforschung des Münchner Untergrundes nach Thermalwasservorkommen. Durch verschiedene Messungen an unterschiedlichen Orten kann ein 3D-Bild des Untergrundes entstehen. Dadurch weiß man an welchen Orten gebohrt werden muss und an welchen Stellen der Stadt ein besonders hohes Thermalwasservorkommen ist. Dieses heiße Wasser befindet sich 2000 bis 3000 Meter in der Tiefe und ist circa 100 Grad heiß – ideal für Fernwärmenutzung. Das Ziel ist Münchens Fernwärme aus 100% erneuerbaren Energien zu gewinnen und das hauptsächlich aus Thermalwasser. Besonders eignet sich hierzu der Münchner Süden, daher findet man hier mehr Kabel als im restlichen Stadtraum.

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