Mo., 02.02.2026 , 19:00 Uhr

Tierisch München – Gegen den Missbrauch von Jagdhunden in Spanien

- Warum Gebrauchshunde in Spanien nicht unters Tierschutzgesetz fallen
- Wer sind die Menschen, die vor Ort Hunde retten und aufpäppeln?
- Und: Was können deutsche Urlauber vor Ort gegen die Missstände tun?

Jedes Jahr werden zum Ende der Jagdsaison rund 50.000 Galgos und Podencos von ihren Besitzern ausgesetzt oder gar getötet. Die eleganten, schlanken Hunde werden auch bei Hunderennen eingesetzt. Ein echter Champion kann Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen und dem Besitzer hohe Preisgelder einbringen. Wenn der Hund dann aber nicht mehr funktioniert, wird er aussortiert – das kann bereits im Alter von zwei, drei Jahren geschehen. Zu Beginn der Jagdsaison Ende Januar gehen Tierfreunde in mehr als 70 Städten Europas auf die Straße, um gegen die Missstände zu protestieren. Gebrauchshunde fallen in Spanien nämlich nicht unter das Tierschutzgesetz. Caroline du Fresne hat die Münchner Demo begleitet.

 

Weitere Informationen gibt’s unter

https://www.peta.de/themen/galgos/

https://www.veto-tierschutz.de/magazin/hunde-ratgeber/galgo-spanischer-windhund-rasse-charakter-haltung/

https://www.veto-tierschutz.de/tierheimbau-sevilla/

https://www.galgo-hilfe.de/infos/galgo-espanol

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